Nicht Muss, sondern Mach!

Als damalige Übung in der HTW Winteruni, ein Wort aus dem Leben zu verbannen, kam ich darauf, Muss durch Mach zu ersetzen.

Wenn ich mir nun überlege, wie oft ich Sachen machen muss, ist das Streichen des Wortes aus dem persönlichen Vokabular nicht nur großer, sondern auch wichtiger Schritt. Durch das Weglassen geht man an jede Muss-Arbeit anders ran - entschiedener, bejahender. Man tut sie einfach, ohne eine negative Muss-Konnotations-Gabel mitschwingen zu lassen.

Potenziell kann das schon ein ganzes Leben ändern, bilde ich mir ein! Statt etwas gezwungen machen zu müssen, drückt man es mit einem freiwilligen Mach so aus. Man sollte sich nur klar machen, wie oft das Muss Einzug in die Alltagssprache gefunden hat. Kein gutes Zeichen, wie ich finde!

Subtrahiert man nun alle Muss-Aktivitäten, sollte das Leben automatisch lebenswerter erscheinen. Ganz so einfach scheint es nicht zu sein, denn manche Verpflichtungen haben (!) zu sein.

- Überlegungen aus der Kiste, welche auch immer.

Kaminholz spalten: Ausgleich zum Medien- und Informatiker-Alltag

Weil mich immer mal wieder das Gefühl heimsucht, dass die abstrakte Arbeit eines Medieninformatikers sich allzu gerne von handwerklichen "realen" Sachen entfernt, möchte ich einmal festhalten, dass das Kaminholzschlagen ein guter Ausgleich sein könnte. Zuletzt und zuerst hatte ich damit vor einer Hütte im Wald vom Great Barrier Island (NZ) Erfahrung gemacht.

Wenn noch jemand andere handwerkliche Vorschläge hat, die Hand und Körper intensiver nutzen als zum Tippen und Sitzen, sei der/diejenige gebeten, einen Kommentar zu hinterlassen.