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Filmkritik: Up in the air - wo bin ich zu Hause?

George (Timothy) Clooney spielt einen professionellen "Feuerer" namens Ryan Bingham. Genau, er bekommt Geld dafür, dass er Menschen von ihrem Arbeitsplatz verweist. Trotz der Brisanz, die ein Gespräch mit ihm hat, spricht er scheinbar emphatisch auf die Menschen ein. Mit charmant-seriöser Attitüde wird den Ex-Angestellten ihr Leben nach dem jetzigen bei dieser Firma versüßt.

Dabei nutzt er Standardphrasen, die auch Verkäufer bei ihrer Ausbildung gelehrt bekommen. Scheinbar ist viel Masche dahinter und wenig Herzblut. Ihm - also dem guten Ryan - scheint das in seiner Rolle egal zu sein. Er sammelt fleißig seine Flugmeilen von Kunde zu Kunde, lebt das Leben des ewig Rastlosen und Jet-Lag-iisten. Ziel seiner Reise ist die Zehn-Millionen-Marke an Flugmeilen. Denn dies bedeutet eine tolle neue Plastikkarte und ein Gespräch mit dem Captain der Airline.

Auf dem Weg dorthin merkt man aber seine Selbstbezogenheit und Ignoranz gegenüber anderen - auch seiner Familie gegenüber. Erst als es zur Hochzeit seiner Schwester kommt und er auch eine Frau mitbringt, die er halbwegs seine Freundin nennt, merkt man ein Nerven- bzw. Gefühlskostüm in ihm. Dass seine neue und sehr eifrige Mitarbeiterin und frisch gebackene Harvard-Absolventin Natalie (Anna Kendrick), die er einarbeiten soll und alles auf den Kopf stellen will, ihm nun ins Gewissen redet, ob er nicht doch etwas Ernsthaftes gefunden hätte, zeigt, wie wenig er Verantwortung haben will. Er genießt seine Freiheit!

Ein witziger und zugleich trauriger Moment ist dann wohl der Dialog zwischen ihm und Natalie, den man auch im sehr guten deutschen Trailer sieht:

Sie: Was für eine Art Beziehung ist das denn?
Er: Kennen Sie den Moment, wenn Sie einem Menschen in die Augen schauen und spüren, dass er Ihnen direkt in die Seele blickt, und die ganze Welt wird still?
Sie: Ja!
Er: Gut! Ich nicht.

Nachdem sich das Ergebnis eines Feuer-Gesprächs mit ihm - und ihr als Zuhörerin - später als fatal herausstellt, schmeißt sie ihren Job. Als sie, die an die absolute Liebe glaubte und dann doch von ihrem Freund verlassen wurde, schließlich von der Bildfläche verschwunden ist, bricht dann auch nach und nach die Liaison mit Ryans "Freundin" zusammen. Er besucht sie überraschend zu Hause und findet Vater und Kind vor. Sie hatte ihm 'was vorgespielt und predigte nun, dass er ja gewusst haben müsse, dass es nichts Ernstes sei.

Zwischenzeitlich sah er sich in seiner heilen Flugmeilenwelt gefährdet, nämlich dann als das Fliegen von seiner Firma als zu kostspielig erachtet wurde und man künftig per Video aus der Ferne feuern würde. Da dieser Wandel mit dem Kommen von besagter Natalie eingeführt wurde und nach ihrem Austritt aus der Firma wieder abgeschafft wurde, war am Ende wieder alles beim Alten.

Am Ende sagte die Stimme aus dem Off (Ryans Erzählerstimme) sinngemäß, dass er schön in der Luft segelt während die anderen auf der Erde sich im Bett umdrehen. Ryan, der dauer-beschäftigte und nimmer-satte Geschäftsmann.

Fazit

Wie das Leben an einem vorbeisegelt, wenn man nur in Arbeit steckt und wie man sich dabei überhaupt nicht einsam fühlt, zeigt der Film sehr nah dran an der Realität. Ich für meinen Teil konnte mich mit dem Charakter auch charakterlich gut arrangieren. Nicht zuletzt waren es auch diese Züge, die die letzte Beziehung meinerseits wohl nicht am Leben halten konnten.

Trotz aller Automatismen, die man als Verkäufer - ja sein Job ist damit vergleichbar - gezeigt bekommt, gibt es einen Moment, wo Ryan wirklich empathisch wirkt. Dabei geht es darum, dass sich ein jetzt Angestellter als damaliger Student für's Kochen brennend interessierte und wegen des Geldes aber diesen Traum des Koch-Seins aufgab. Die anfängliche Wut über den Rauswurf war nach Ryan's Erwähnung dieses alten Ziels wie verflogen. Das war ein starker - vor allem emotionaler - Moment.

Insgesamt ist "Up in the air" ein Film aus dem Leben. Sehr authentisch, gespielt von einem charismatischen George Clooney und einer zwar übereifrigen aber immerhin nicht eiskalten Anna Kendrick, die zeigt wie man wirklich emotional reagieren müsste, wenn man diesen Job ausführt.

Am meisten hat mich aber überrascht, wie nachdenklich der Film eigentlich erzählt wird. Ich hatte es zunächst mehr als Erfolgsfilm eines immer reisenden Geschäftsmannes verstanden. Dennoch war ich positiv überrascht. Der Wiederguck-Faktor liegt bei mindestens zwei! Meine persönliche Wertung liegt bei 96% - dem sogenanntem "heart score".

PS: Der Film ist nicht mehr so ganz taufrisch im Kopf (am 03.05.2010 gesehen!), aber durch den Trailer werden die wichtigsten Aussagen ziemlich gut wiederbelebt.

- Stats: 40 min pures Schreiben!

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Aktueller Zeitgeist: Multitasking ist out!

Mit diesem Artikel bewerbe ich das Unwort des Jahres 2010: "Social Media Stress".

Nachdem auch schon in den Neunzigern - gerne auch scherzhaft - immer wieder dieses Mehrere-Dinge-Gleichzeitig-Tun thematisiert wurde und es scheinbar bis heute Bestand hat, möchte ich für mich konstatieren, dass mein aktueller Zeitgeist mir mitteilt, dass immersives Konsumieren von Inhalten mir mehr bringt als extensives Serendipity-Klick-und-Konsum-Verhalten. Letzteres ist momentan vor allem verstärkt durch den Twitter-Informationskanal - in Verkörperung von der Software TweetDeck.

Der gestrige FAZ-Artikel "Facebook ist Selbstprostitution" bestätigt diesen Eindruck. Dabei meint der Psychologe Ernst Pöppel im Interview:

Der Mensch kann sich immer nur auf eine Sache konzentrieren. Multitasking ist streng genommen grober Unfug und unmöglich[...].

Weiterhin spricht er davon, seine Ich-Stärke, "nicht auf jede E-Mail sofort zu reagieren, auch wenn es vielleicht erwartet wird.", aufzubauen.

"Solange die Informationen nur durch einen hindurchlaufen", heißt es weiter ", ohne verarbeitet und verankert zu werden, sind sie nichts wert und verursachen ausschließlich Stress. Dann entsteht kein Wissen, alles bleibt blass."

Nun ist es an einem selbst, sich wirklich auf einzelne Sachen zu konzentrieren. Ich gebe zu, Tools wie Instapaper oder LaterLoop helfen, scheinbar mehr Multitasking (oder doch eher Prokrastination?) zu betreiben. Allerdings können sie bei einer immer länger werdenden Liste von Links eben genau den von Professor Pöppel besagten Stress aufkommen lassen. Denn im Hinterkopf schlummert der Gedanke "Das muss ich alles lesen." An diesem Punkt sollte man einfach lernen, "Pfui!" zu sagen.

Interessant ist in dem Kontext, dass man ganz schnell bei GTD - Getting Things Done - landet, ein vor allem US-amerikanisches Modewort, das ein ganze Industrie von Tools und Software auf den Schirm gerufen hat und rufen wird. Es gibt dabei komplexe Web-Tools wie Toodledo oder das schlankere Tool Remember The Milk, was ich bevorzuge. Andererseits stellt "Now Do This" einen schönen Kontrast zu dem allzu vollgestopften Übersichten zuerst genannter Tools dar, das ich empfehle, wenn man gerade wirklich verzweifelt ist und nichts hinbekommt - sei es aus persönlicher Ausgebranntheit oder fehlender Antriebsfeder (Motivation). Die Zeit, in der man sagte, man sei zu beschäftigt (am frühen Anfang des 21. Jahrhunderts), ist genauso old-fashioned wie Multi-Tasking selbst.

Randnotiz: Ob Fashion nun aber das richtige Wort in dem Zusammenhang ist, bleibt fraglich, da dessen Konnotation etwas nur Temporäres (eine Saison, sprich: 4 Monate) impliziert.

Wenn man das viele Beschäftigt-Sein nun nicht mehr in den Griff bekommt und Dinge erledigt, um weitere Dinge erledigen zu können - ich meine nicht Einkaufen gehen oder sowas - dann ist wohl ein "Personal Kanban" die richtige Methode, um festzuhalten, was man täglich oder wöchentlich geschafft hat. Es ist zwar schön, zu arbeiten, fleißig zu sein, gebraucht zu werden und einen Beitrag zur Gesellschaft...ehm...BIP zu leisten. Aber viel schöner ist es, wenn man auf das zurückblicken kann, was man bereits geschafft hat, ohne dabei allzu nostalgisch, schwelgerisch oder selbstschwärmerisch zu werden.

PS: Just als ich diesen Artikel verfasste, sah ich in meiner Inbox eine neue Mail eintrudeln. Und richtig: Ich habe mich dazu hinreißen lassen, sie zu lesen. Dennoch werde ich nicht sofort antworten und zunächst den hiesigen Artikel zu Ende schreiben. *ohh* das Handy klingelt - rangehen? Die Antwort: Ja, ich bin rangegangen. Aber nur, weil ich zuvor angeklingelt hatte und ich selbst etwas von der Person wissen wollte.

Fazit

Was ich aus diesen Gedankenspielen lerne, ist, sich auf die Zeit weit weg vom Informationszeitalter zu besinnen. Früher waren die Menschen genauso intelligent wie heute, nur hatten sie damals das Glück, "echter" (also weniger abstrakt) leben zu müssen. Mein Kopfkino zeigt mir einen in seiner Holzhütte sitzenden Dichter, der, mit einem Glas Rotwein in der Hand aus seinem Fenster der Dämmerung entgegenblickend, seine Verse schreibt.

Merke: Bücher sind wohl das Heilmittel der Informationskranken, und dann eben kein digitales aus dem iPad, sondern ein gedrucktes Werk. Denn damit kann man garantiert nur so viel Tasking betreiben wie das Buch zulässt.

- In dem Sinne, ein fröhliches Schaffen!

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Weil die Gesellschaft ein Genitallängenvergleichsproblem hat

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass es nur eine Frage des Zugangs zu Informationsquellen ist, die ausmacht, wie man sich im Leben entwickelt. Wenn Menschen lernen würden, sich gegenseitig öfter (ausgiebiger, intensiver) anzuregen und Wissen zu teilen, würde es weniger Experten geben. Experten sind in diesem Zusammenhang all diejenigen, denen es gelingt, Klüfte zu schaffen und damit Arm-Reich- oder "Schlau-Dumm"-Gefälle zu begünstigen, ja sogar herbeizurufen (zu provozieren) und zu beschwören.

All den Menschen sei gesagt: Leckt mich am Arsch! *R.i.P*

Diese These erscheint in der regelmäßig befüllten Kategorie "7/8" (Seven Eight). 7/8 hinterfragt das Offensichtliche und Verborgene. Es ist eine Aktion gegen die zunehmende Oberflächlichkeit! 7/8 lehnt sich begrifflich an Hemingways sieben Achtel des Eisbergs.

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Schlechteste Silvester-Party aller Zeiten! / Größter Fehlstart in's Jahr 2010!

Ich feierte im Universal-Gebäude Silvester an der Spree ("Mediaspree") und zahlte knapp 50 EUR Eintritt pro Person. Dafür bekam man Softdrinks und Longdrinks - keine Cocktails. Was man nicht bekam bzw. völlig in die Hose ging, erzähle ich im Folgenden.

Erste Baustelle

Die Tickets mussten vorher gekauft werden - es wurden circa 2.500 verkauft. Es gab zwei Eingänge, bei dem man ab 22 Uhr reinkam. Reinkommen war aber nur schnell (unter 30min) durch Vordrängeln möglich; das ist ja normal so weit. Warum dauert es aber so lange, dass man die Tickets entgegennimmt und die Massen reinlässt. Es ging nicht mehr um den Verkauf von Tickets, dennoch wurde auf wichtig getan.

Zweite Baustelle

Weiterhin schaffte man es nicht, in ordentlicher Zeit, seine Jacke abzugeben. Ergebnis: 45 Minuten warten, dann erfahren, dass die Garderobe geschlossen ist und man sich eine andere Stelle suchen muss. Die andere Stelle ist aber ebenfalls hoffnunglos überladen. Ein Gespräch mit dem Veranstalter offenbarte eine Lösung in zehn bis 15 Minuten. Es war jetzt bereits halb Zwölf - 30 minutes to go und meine Jacke hatte ich nach einer Stunde noch immer in der Hand. Auch dass man sich durch enge Klo-Türen quetschen musste, um überhaupt an die Garderobe zu gelangen, war und ist unzumutbar! Failure! In den 50 EUR war der Garderobenpfand von 1 EUR übrigens nicht enthalten.

Dritte Baustelle

Der Veranstalter entscheidet darüber, was man zum Jahreswechsel trinkt?! WAT??? GEHT'S NOCH? Genauso hatte ich es sich zugetragen als wir kurz vor Mitternacht noch ein paar Becher und einer kompletten Sektflasche überbeholfen bekamen. Die Jacke war kurz zuvor - dank frei gewordener Ressourcen - untergebracht. Und ja: Longdrink-Bestellungen wurden abgeschmettert - keine Chance. Kunde war nicht König! Später erklärte mir der Veranstalter, es sei so gewollt, weil alle mit Sekt anstoßen würden! Bähh!!!

Vierte Baustelle

Die Tresenkräfte waren hoffnungslos überfordert. Teilweise aggressiv gingen sie mit den mittlerweile auch wild gewordenen Gästen um. Mit einem Hang zur Arroganz wurde man für die Becherrückgabe ignoriert. Pfui! Auch der Becherpfand von einem Euro war - wie bei der Garderobe - nicht enthalten. Das ist doch Schikane. Darüberhinaus musste man durchschnittlich 30 bis 45 Minuten warten, um überhaupt ranzukommen.

Fünfte Baustelle

Fortbewegen fand ich mindestens so erschwerlich wie die Warterei an der Bar. Insofern verstand ich auch nicht warum sich die wichtig-tuerische Security bemühte, die Glastür als Durchgang zuzulassen. Es war eine Qual!

Alles Baustelle

Die ganze Party war eine Baustelle - das hat man bisher hoffentlich herausgehört. Für 50 EUR hatte ich 5 Drinks genommen, ganz viel Frust aufgebaut, Becher gesammelt und völlig entnervt den Jahreswechsel - trotz schöner Kulisse - an der Warschauer Brücke erlebt. Das Tanzen verweigerte ich, nur Galgenhumor war die einzige Aufheiterung.

Egal, wie sich diese Party im nächsten Jahr nennt. Ganz gewiss werde ich diese Location meiden. Denn immerhin ist es bereits das zweite Mal, dass diese Party floppt. Die Veranstalter hatten nur die Zahlen im Kopf - purer Kommerz, den man der Veranstaltung sichtlich anmerkte. Ob die besagten "75%" wirklich zufrieden waren, wage ich zu bezweifeln.

Ach ja: Die Musik war ganz gut. Doch das fiel bei all dem Jammer kaum in's Gewicht!

- Nächstes Jahr wieder selbst organisiert, bitte!

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Die Wahrheit hinter der Weltklimakonferenz in Kopenhagen 2009

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass der Ausgang der Weltklimakonferenz in Kopenhangen nicht auf Nicht-Einigkeit der verschiedenen Länder zurückzuführen ist. Jedes Land hatte ja unterschiedliche Reduktionsziele für 2020 - z.B. Neuseeland 40% laut Greenpeace NZ.

Nun bekam ich durch @dustysnow von dem UK Guardian Artikel von Mark Lynas mit. Er war bei den Verhandlungen hinter verschlossenen Türen dabei.

Hier, die wichtigsten Aussagen, die mich kräftig aufhorchen ließen:

The truth is this: China wrecked the talks, intentionally humiliated Barack Obama, and insisted on an awful "deal" so western leaders would walk away carrying the blame. How do I know this? Because I was in the room and saw it happen.

Dann heißt es weiter:

China's strategy was simple: block the open negotiations for two weeks, and then ensure that the closed-door deal made it look as if the west had failed the world's poor once again.

Barack Obama kämpfte in den Verhandlungen, China verneinte nur.

Even George Monbiot, writing in yesterday's Guardian, made the mistake of singly blaming Obama. But I saw Obama fighting desperately to salvage a deal, and the Chinese delegate saying "no", over and over again.

China spielt ein abgekartetes Spiel.

Sudan behaves at the talks as a puppet of China; one of a number of countries that relieves the Chinese delegation of having to fight its battles in open sessions. It was a perfect stitch-up. China gutted the deal behind the scenes, and then left its proxies to savage it in public.

China macht sich lächerlich über die Welt.

What I saw was profoundly shocking. The Chinese premier, Wen Jinbao, did not deign to attend the meetings personally, instead sending a second-tier official in the country's foreign ministry to sit opposite Obama himself. The diplomatic snub was obvious and brutal, as was the practical implication: several times during the session, the world's most powerful heads of state were forced to wait around as the Chinese delegate went off to make telephone calls to his "superiors".

Selbst ungleiche Klimaziele akzeptierte China nicht.

"Why can't we even mention our own targets?" demanded a furious Angela Merkel. [...] The Chinese delegate said no, and I watched, aghast, as Merkel threw up her hands in despair and conceded the point.

Die Last liegt auf den Schultern der Nicht-Entwicklungsländer. Obama und Co. waren unter Druck, das kam China zugute.

Above all, Obama needed to be able to demonstrate to the Senate that he could deliver China in any global climate regulation framework, so conservative senators could not argue that US carbon cuts would further advantage Chinese industry. [...] This further strengthened China's negotiating hand, as did the complete lack of civil society political pressure on either China or India. Campaign groups never blame developing countries for failure; this is an iron rule that is never broken.

China spielt mit uns, aber warum?

The (added: UK-based) analyst (added: George Monbiot), who has attended climate conferences for more than 15 years, concludes that China wants to weaken the climate regulation regime now "in order to avoid the risk that it might be called on to be more ambitious in a few years' time".

Fortsetzung:

This does not mean China is not serious about global warming. It is strong in both the wind and solar industries. But China's growth, and growing global political and economic dominance, is based largely on cheap coal. China knows it is becoming an uncontested superpower; indeed its newfound muscular confidence was on striking display in Copenhagen. Its coal-based economy doubles every decade, and its power increases commensurately. Its leadership will not alter this magic formula unless they absolutely have to.
 
Dazu der Kommentar eines Lesers (mofo1):

All sounds very credible and interesting read. Put yourself in China's shoes - the West has produced 90% of all the carbon perhaps since Industrial Revolution? Now when China is becoming rich, suddenly carbon production is out. Not only that - the reason they are producing so much carbon is because we shipped out our manufacturing out there because their labour costs are so cheap.
You can see their point.

Seinen Artikel schließt Lynas kraftvoll und beänstigend ab:

Copenhagen was much worse than just another bad deal, because it illustrated a profound shift in global geopolitics. This is fast becoming China's century, yet its leadership has displayed that multilateral environmental governance is not only not a priority, but is viewed as a hindrance to the new superpower's freedom of action.

Mein Fazit zu dem Artikel als Tweet-Grafik:

Die passende Antwort von @dustysnow

- Be aware of Chinare

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Weihnachten - schon wieder...

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