Sonnenlicht reinigt Abwasser am DLR @helmholtz_de

Hermann-artikel-2010
Solarforscher des Instituts für Technische Thermodynamik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in Zusammenarbeit mit der Industrie eine solare Wasserreinigungsanlage entworfen, die nun unter dem Namen RayWOx auf den Markt kommt. Die Demonstrationsanlage am DLR-Standort Lampoldshausen reinigt ab sofort das Kühlwasser aus den Triebwerksprüfständen, das mit Raketentreibstoffen und Verbrennungsprodukten kontaminiert ist.

Kernstück der Anlage sind aneinandergereihte transparente Glasröhren, die den so genannten Solarreceiver bilden. Die Abwässer werden mit Wasserstoffperoxid angereichert und durch den Solarreceiver gepumpt, Eisenionen beschleunigen dabei als Photokatalysatoren die Abbaureaktionen durch das Sonnenlicht. In knapp zwei Stunden reinigt die Anlage in Lampoldshausen rund 4.500 Liter Industrie-Abwasser von allen oxidierbaren Verunreinigungen. Die Anlage ist 49 Meter lang und knapp fünf Meter breit, durch das modulare Konzept kann sie aber in beliebigen Maßen aufgebaut werden.

Die solare Wasserreinigungsanlage kann auch zur Vorbehandlung von Sonderabwässern, Reinigung von Sickerwasser aus Mülldeponien und zur Wasser-Entkeimung genutzt werden. Pharmazeutische Wirkstoffe wie Antibiotika, Hormone und Schadstoffe in Laugen werden zuverlässig entfernt. Für das Kooperationsprojekt haben die DLR-Wissenschaftler und ihre Industriepartner den nationalen Energy Globe Award erhalten.

Alexander Kluge

http://www.helmholtz.de/dlr-solare-wasserreinigung

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Dieser Artikel entstand in dem Kurs "Erfolgreich texten - Botschaften vermitteln, Ziele erreichen" an der HTW Berlin, kuratiert von Frau Antonia Rötger. Die Aufgabe bestand darin, eine vorhandene Pressemeldung neu zu verfassen. Die Erstveröffentlichung fand in der Print- und Online-Ausgabe Dez. 2009 / Jan. 2010 des Nachrichtenblatts "hermann" der Helmholtz-Gemeinschaft statt - ihres Zeichens die größte Forschungsorganisation Deutschlands.

Mein Beitrag zur Klima-Instandhaltung

Absichtlich nenne ich es nicht Klimmarettung oder sonst irgendeinen Schwachfug. Fakt ist, wir sind am Arsch - und das nicht irgendwann in Zukunft, sondern genau JETZT! Jeder Tag, der mehr vergeudet wird, nur darüber zu reden, ist ein verlorener Tag!

Umso mehr Erwartungen stecke ich - ganz ehrlich - in die Weltklimakonferenz am 07. Dezember in Kopenhagen! Wenn man nun aus den USA endlich das Okay bekommt, CO2-Ausstöße zu reduzieren, ist das ein wichtiges Zeichen.

Die Weltklimaveränderungskonferenz der Vereinten Nationen nennt sich kurz auch COP was ich als nettes Wortspielt zum Polizisten des englischen Sprachraums sehe. Eine Konferenz, die dafür sorgt, dass die Regeln...nein das Gesetz der Natur eingehalten wird.

Was ich aber ganz persönlich tue - und das auch, weil es einfach den Umständen entsprechen so ist -  ist die Nutzung von ÖPNV (Tram, Bahn, Bus) und meiner höchst eigenen Füßen zum Fortbewegen. Kein PKW und wenn dann nur als Beifahrer oder in einer Mitfahrgelegenheit. Kurzzeitig dachte ich auch darüber nach, ob nicht Blähungen des Menschen (!) unterdrückt werden müssten. Angesichts des buchstäblichen Blähbauchs, kam ich von dieser Idee doch wieder ab.

Instandhaltung ist auch im Zusammenhang mit PKW interessant, weil sich der typische Autofahrer damit angesprochen fühlen dürfte. Willkommen zur Instandhaltung, die nicht alle zwei Jahre per TÜV geschieht, sondern jeden Tag von uns allen - den Erdenbewohnern - geschieht.

- Instandhaltung For Life (Live)!