Wo gibt es mehr Hass und Dummheit in Einem?!

Ich habe ein wenig Nachrichten gesehen und bei einer gewissen Meldung habe ich fast die Fassung verloren.

Fundamentalistische Christen aus den USA haben sich vorgenommen, den Koran öffentlich am elften September anzuzünden.

Bei diesen Worten überschlugen sich bei mir innerhalb eines kurzen Moments die Gefühle - aus Schock wurde Wut und darauf folgte Angst und Panik. Es ist offensichtlich, dass die Inhalte im Koran nicht gerade beliebt oder vernünftig sind, aber derartig respektlos und skrupellos zu sein, ist...schwer zu beschreiben. So etwas direkt Böswilliges und das auf der Seite der USA, verschlägt einem die Sprache.

Man glaubt, man ist nun auf der sicheren Seite oder in einem Jahrhundert, in dem es vernünftige und friedvolle Menschen gibt, wo der Krieg nicht mehr in den Sinn kommt, in dem man aus Fehlern der Vorfahren gelernt hat. Aber man irrt sich. 

Die Dame in den Nachrichten erwähnte, die Christen tun es, um ein Zeichen zu setzen. Aber wofür bitteschön? Zum nächsten Krieg? Ich kann mir gut vorstellen, dass sie damit nichts derartig Dramatisches im Sinn haben. Umso mehr stellt sich heraus, wie dumm ihr Vorhaben ist, wie wenig sie sich Gedanken um diese Tat gemacht haben, wie verantwortungslos sie sich benehmen!

Ein Volk oder mehrere Länder leben nach dem Koran. Er ist ihnen heilig. Es ist eine Lebenseinstellung, alles woran sie glauben, alles woran sie sich festhalten, ein Grund warum sie leben. Es ist genauso wie mit der Bibel, abgesehen davon sind die Muslime strenger als jeder christliche Katholik.

Warum erlauben sich die Fundamentalisten, einer Sache öffentlich so viel Verachtung entgegenzubringen, die mehr geliebt wird als das Menschenleben selbst?

Wie würdest du es finden, wenn die Russen die deutsche Flage auf dem Roten Platz in Moskau einfach anzünden würden? Das ist doch eine reine Kriegserklärung! Wie gefährlich ist es, eines religiösen Volkes' Allerheiligtum so herablassend zu entwürdigen?

Wo gibt es mehr Hass und Dummheit in Einem?!

- Valentina

Slow Mobility @ergoLiner - Grün und langsam mit dem Fahrrad voran!

Inspiriert durch Manuel Wehltes Blogeintrag zur Slow Mobility-Bewegung, die wohl aus der Schweiz kommen soll, habe ich eine weitere Variante seines Signets entworfen.

Hier zunächst Manuels Version.

Er erklärt seine Grafik so:

Durch das Bike kommt der Gedanke der “langsamen Mobilität” in unserer Gesellschaft einfach besser rüber. Die Farben “Grün” (Umweltgedanke) und “Orange” (Leben, Freude) passen auch gut miteinander.

Nun, meine Version.

Bei meiner Variante ging es mir darum, dem Inhalt etwas mehr Leben einzuhauchen und "natürlicher" zu wirken. Auch habe ich versucht, die drei Punkte mit dem Text zu verknüpfen - die Punkte lagen meiner Meinung nach vorher etwas "wertlos" herum.

Kennt man Slow Mobility? Ich kannte es vorher nicht, aber finde den Namen und die Idee gut. Bereits 2008 hatte ich mit meinem Twitter-Hintergrund und dem dortigen Claim etwas Ähnliches ausgedrückt.

Slow is the new fast.

- Fröhliches Radeln ;)

Das Problem der Monogamie

Eine Beziehung als abstraktes Konstrukt gibt es nur, um eine Berechtigung dafür zu haben, mit einem Menschen Zeit verbringen zu können - ohne jemandem etwas erklären zu müssen.

Diese These erscheint in der regelmäßig befüllten Kategorie "7/8" (Seven Eight). 7/8 hinterfragt das Offensichtliche und Verborgene. Es ist eine Aktion gegen die zunehmende Oberflächlichkeit! 7/8 lehnt sich begrifflich an Hemingways sieben Achtel des Eisbergs.