Browser bewerben sich beim Benutzer

Weil wir heutzutage als Nutzer eine große Auswahl an Browsern haben, buhlen sie natürlich um die Gunst ihrer (potenziellen) Nutzer. Dabei stellen sie sich in dem Ausschnitt eines möglichen Bewerbungsgesprächs unterschiedlich gut an.

Der Nutzer fragt:

Wie würdest du dich am besten selbst beschreiben?

Firefox meint:

Ich bin gebaut aus der Kraft der Vielen und die Inkarnation von Open Source Collaboration. Meine Urheber sind die Nutzer. *conncecting people, baby!

Chrome antwortet:

Ich bin einfach gestaltet mit viel Power unter der Haube. Ich bin sauschnell und lasse mich tunen bis der Arzt kommt. Ein paar Datenlecks hier und da können aber schon mal passieren. *saus und braus

Safari gibt zu:

Ich bin die feine Dame der Gesellschaft. Behandele mich ja gut, denn ich stelle Webseiten besonders benutzerfreundlich, les- und erkennbar dar. Ich stamme von Steve Jobs und bin etwas Besseres. Sieh' es endlich ein! *voilà!

Opera gibt kleinlaut zu Protokoll:

Du kennst mich nicht, wenn du Normalnutzer bist. Du kennst mich vielleicht, wenn du ein wenig experimentierfreudig und skandinavisch charmant bist. Du kennst mich auf jeden Fall, wenn du wie ich subversiv und undercover gut bist. Ich bin deine heimliche Affäre! *psst...

Internet Explorer tischt auf:

Ach, du bist's. Ich führ' ja schon ein ziemlich bequemes Leben. Mein Ur-Großvater erntet trotz seiner Ecken und Kanten bei vielen Menschen Sympathie. Es ist wohl auch viel die Macht der Gewohnheit oder Umstiegsunlust, die eine Rolle für meinen Erfolg spielt. Wie dem auch sei, mich wird es noch sehr lange geben, weil Ur-Opi immer der lachende Dritte sein wird. *haaahaaaa

Und? Wer hat sich nun am besten geschlagen? Welchen Browser stellst du ein?

Asiatische Reisbauern in Berlin-Marzahn

Die asiatische Frau, die gestern in kniehohem, saftig-grünem Gras direkt neben der Tram-Linie M8 am Bürgerpark Marzahn etwas (Gras ?) pflückte, erinnerte mich an chinesische Reisbauern beim Abbau ihrer Ernte. Der Schock wegen dieses seltsamen Gedankenblitzes verarbeite ich bis jetzt immer noch. Strange!

Die typischen Stadtsportarten - eine Mass Collaboration Sammlung

  • Tram-Hinterherlaufing
  • Zebrastreifen-Provoziering
  • Böse-und-beschäftigt-gucking - vor allem im ÖPNV
  • Rummeckering - typisch Berlin
  • Tram-Surfing - nein das ist nicht wie S-Bahn-Surfing, nur auf die Straßenbahn bezogen. Es geht darum, ohne sich festzuhalten, in der Tram stehenbleiben zu können. Das ist vor allem interessant, wenn man beachtet wie grob die Berliner Tramfahrer teilweise anfahren und bremsen.
  • Kot ausweichen

Mehr davon im entsprechenden Etherpad "City Sports 2010". Gerne auch als Kommentare unter dem Artikel.

- originär verfasst am 16.11.2009 auf dem Nokia E51

Der Unterschied zwischen Profis und Nicht-Profis

Der Unterschied zwischen Profis und Nicht-Profis besteht darin, dass Erstere während der Problemlösungsphase nach Lösungswegen suchen. Letztere hingegen beschäftigen sich zur gleichen Zeit mit völlig anderen Dingen. Am Ende kommen sie zum gleichen Ergebnis. Es ist nur eine Frage der Zeit bis ein Problem gelöst ist. Oder anders formuliert: Betrachte ein Problem als gelöst und warte darauf bis es sichtbar wird, ergo Probleme sind per se als latent gelöst zu betrachten.

- originär verfasst am 08.12.2009 auf dem Nokia E51