@dribbble blog rebound for Project: Love Kristina by @rogie
As my shot is far bigger than 400 x 300 pixels and as I'm just a prospect in the Dribbble community and therefore not able to rebound Rogies latest shot »Project: Love Kristina« I'd like to participate with a simple blog post including a drawing - in order to raise awareness about this terrible story!
What is Project: Love Kristina all about?
I'll let Rogie speak for himself:
I'd like to start a rebound contest to raise awareness of my sister, Kristina's need. Her story is simple:
Last night her house burned down with no fire insurance. She's married with 4 daughters, 1 son and she is 9 months pregnant. They lost everything except a computer and a few photos. Read more of her story here.
Good Luck for your sister's family & Best Success for your contest!
Visuelle Eindrücke vom Stattbad Wedding
Am Samstag hatte ich die Gelegenheit, mich im ehemaligen Stadtbad und jetzigen Stattbad Wedding ("STATTMEDIA") umzuschauen. Zu elektronischer Musik und visuellen Laserinstallationen hatte man die Möglichkeit, die ehemalige Schwimmhalle in einer Art U-Boot-Flair zu begutachten. Am meisten Spaß bereitet hatten mir die fünf ausgelegten Musik-Pads zum Draufrummusizieren.
Die Rolle des Bauhaus im Social Media Design 2/6: Bauhaus-Lehrplan für Webdesigner
http://www.flickr.com/photos/dandi_ly/3464249166/
Nachdem im ersten Artikel dieser Reihe die theoretischen Grundlagen in Form von zeitgemäßen Definitionen gebildet wurden, soll nun betrachtet werden, wie die Bauhaus-Studenten ausgebildet wurden und inwiefern daraus ein praktischer Lehrplan für heutige Webdesigner im Social Media erstellt werden kann.
Hinweis: Der Wechsel aus theoretischen und praktischen Artikeln soll für die weiteren Veröffentlichungen dieser Reihe beibehalten werden.
Bauhaus kurz erklärt
Bevor auf das Bauhaus-Programm eingegangen wird, soll als Nachtrag zum ersten Artikel dieses Video der ARTE-Sendung »Karambolage« vom 23.01.2011 angeführt werden. Es erzählt sehr kurzweilig die Geschichte vom Bauhaus.
Das Bauhaus-Programm
Grundsätzlich war das Studium in drei Abschnitte aufgeteilt:
- Vorlehre
- Werklehre (Werkstatt)
- Baulehre
Zum Vergleich, Bachelor-Studiengänge sind heutzutage gegliedert in:
- Basisjahr
- Spezialisierungsjahr
- Vertiefungsjahr
Im »antiakademischen« Bauhaus-Studium wurden die Professoren »Formmeister« (Künstler) genannt. Ihnen stand jeweils ein »Werkmeister« (Handwerker), der die Grundlagen des Handwerks beherrschte, zur Seite. Die Studenten wurden »Gesellen« genannt.
Charakteristika
(ergänzend zur Bauhaus-Definition des ersten Artikels)
- Keine einheitliche Lehre (wegen unterschiedlicher Unterrichtsmethoden)
- Einheit von Kunst und Praxis
- »Kunst ist nicht lehrbar«
- Lehre von Architektur, Design und Kunst
- Ausbildung universal denkender und ganzheitlich orientierter Gestalter in Architektur, Handwerk und Industrie
- Antiakademisch
- Avantgardistisch
- Reformistisch bzgl. der künstlerischen Arbeit
- Undogmatisch (Kandinsky)
- Nicht rational (Klee), rational (Gropius)
- Handwerk (Bau) als Grundlage für die Ausbildung von Künstlern
- Ökonomischer Material- und Arbeitseinsatz
- Statt Arbeitsmethoden vorzugeben, sollte gefunden und erfunden werden (Albers)
- Intuition im Schaffensprozess (Moholy-Nagy)
- Produkte waren funktionell, praktisch, billig, schön (Gropius)
Vorlehre
Im ersten halben Jahr wurde der Umgang mit Materialien, Farben, Formen, Kompositionen und die entsprechenden Eigenschaften beigebracht. Johannes Itten, als Entwickler dieses Kurses, stellte dabei das Erkennen und Gestalten von Kontrasten in Bezug zu Formen und Materialien in den Fokus.
Nachdem Itten ausschied, übernahm Moholy-Nagy den theoretischen Teil der Vorlehre, Albers die praktisch orientierte Arbeit. Moholy-Nagy betonte in seiner Arbeit immer auch den intuitiven Teil bei der Gestaltungsarbeit - dieser Aspekt wurde als Eigenschaft von Design bereits im ersten Artikel genannt.
Werklehre
Josef Albers und Moholy-Nagy zeigten sich verantwortlich für die Werkarbeit, in der direkt in den Werkstätten mit Holz, Stein, Ton, Glas, Farbe, Gewebe (Stoff) und Metall gearbeitet wurde.
Aufgrund der ganz eigenen pädagogischen Ausrichtung des Bauhaus war es den Studenten überlassen, selbst Lösungsansätze zu suchen, zu finden und auch zu erfinden. Ziel - besonders Albers - war es, dass sie selbst ihre Neigung und Eignung finden.
Zu den damaligen Werkstätten zählten:
- Metallwerkstatt
- Werkstatt für Weberei
- Keramische Werkstatt
- Möbelwerkstatt
- Werkstatt für Typographie und Reklame
- Werkstatt für Wandmalerei
Baulehre
In der Baulehre stand der tatsächliche architektonische Bau im Fokus. Wie im Manifest von 1919 (Walter Gropius) verlautbart, sei das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit der Bau. Es verwundert dabei nicht, dass das Bauhaus nur von Architekten geführt wurde: Walter Gropius, Hannes Meyer, Ludwig Mies van der Rohe.
Unter der Leitung von Gropius wurden zunächst Bauprojekte in dessen Büro realisiert. Ab 1927 etablierte Hannes Meyer eine eigene Bauabteilung zur dedizierten Architektenausbildung, dessen Grundlage die Bedürfnisse der Nutzer bildeten. Unter Ludwig Mies van der Rohe wurden ab 1930 zunehmend die ästhetischen Aspekte in den Fokus gesetzt.
Da alle drei in ihrer leitenden Position unterschiedliche Auffassungen vom Bau hatten, war die Ausbildung heterogen strukturiert und individuell durch den jeweiligen Meister geprägt.
Auch wenn laut Gropius Kunst allein »nicht lehrbar« sei, so war es eben die Mischung aus handwerklicher und künstlerischer Betrachtung, die die Lehre prägte. Das Handwerk konnte sehr wohl erlernt werden. Nur wer diese solide Handwerksausbildung genoss, konnte auch ein Künstler sein. Gropius verstand Letzteren als »Steigerung des Handwerkers«.
Weitere Disziplinen
Neben der Baukunst waren die Malerei, Grafik, Plastik, Bühnenabteilung und Fotografie zwar nicht elementare, aber nennenswerte Einflüsse für das Bauhaus.
Fotografie
Vor allem Lucia Moholy (Frau von Moholy-Nagy) ist zu verdanken, dass die Fotografie im späteren Bauhaus eine gewichtigere Rolle einnahm. Sie dokumentierte die Werkstattprodukte, Architektur und Innenräume, sowie Lehrer und Studierende.
Unter Hannes Meyers wurde 1929 schließlich eine eigene Fotografie-Klasse in Dessau etabliert, woraus sich eine lebendige Fotografie-Szene entwickelte.
Das Bauhaus-Programm für Webdesigner
Im Folgenden soll auf dem Bauhaus-Programm aufsetzend ein Curriculum erstellt werden, was in die heutige Zeit passt und für angehende Webdesigner ausgerichtet ist.
Wenn möglich wurde sich bei der Namenswahl der Kurse an den Begriffen der Webindustrie orientiert, um einen praktischen Bezug darzustellen. Wie auch der erste und alle folgenden Artikel versteht sich diese Reihe als etwas, was laut gedacht wird. Insofern lade ich die Leser dieser Reihe herzlich ein, strittige oder unklare Punkte anzusprechen und ggf. zu korrigieren bzw. zu differenzieren.
Die Gliederung des Studiums in drei Abschnitte macht auch hierbei Sinn - dazu kommen zwei weitere Abschnitte, die vergleichbar mit dem heutigen Master-Programm sind.
Sie sollen in diesem Kontext folgendermaßen heißen:
- Grundlagen
- Elemente
- Anwendungen
- Spezialisierung
- Meister
Es handelt sich hierbei um »Arbeitsbegriffe«, die nach späterer Betrachtung geändert werden können. Sie klingen bewusst nicht fachspezifisch.
Inspiriert wurde die Kursauswahl von den Studiengängen »Internationale Medieninformatik« (HTW Berlin), »Kommunikationsdesign« (HTW Berlin) »Interface Design« (FH Potsdam), sowie den »Elements of User Experience« von Jesse James Garrett und der Wikipedia.
Grundlagen (1. und 2. Semester)
In der Grundlagenlehre soll ein allgemeines Verständnis für den künftigen Arbeitsplatz des Webdesigners generiert werden. Die Kurse werden im Wechsel von frontalem Input der »Meister« und anschließenden Diskussionen der »Web-Gesellen« in Gruppen untereinander geführt. Jeder Gruppe steht dabei ein Meister zur Verfügung. Aus der Diskussion hält er sich aber weitgehend zurück; er fungiert nur als Impulsgeber.
Zu jedem Kurs wird einschlägige Literatur im digitalen Format (.PDF, .EPUB, .MOBI) angeboten. Dabei wird jedem Gesellen wahlweise ein Amazon Kindle oder ein Apple iPad zur Verfügung gestellt.
Die Kurse lauten:
- »Webentwicklung I«
- »Farbe und Form«
- »Fläche und Struktur«
- »Körper«
- »Medientheoretisches und technisches Verständnis von Internet und Web«
- »Designtheorie«
- »Kunst-, Kultur- und Designgeschichte«
- »Soziale und technische Netzwerke«
- »Design Business«
- »Digitale Datenbanken«
- »Handwerkliche Gestaltung«
- »Digitale Gestaltung«
- »Interdisziplinäre Semesterprojekte I«
- »Freies Gestalten I«
- »1. Fremdsprache«
Kurs »Webentwicklung I«
Inhalt
- HTML, CSS
- Best Practices, Webstandards
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis der Trennung von Struktur, Layout / Ästhetik, Verhalten / Logik
- Entwicklung einer kleinen Webseite
Literatur
- Web Style Guide (Webseite)
- Das Beste an HTML & CSS: Best Practices für standardkonformes Webdesign (Amazon)
Kurs »Farbe und Form«
Inhalt
- Farbwahrnehmung, -psychologie
- Farbmodelle, -räume, -terminologie
- Gestaltpsychologie
Ziele / Lernergebnisse
- Sensibilisierung der visuellen Wahrnehmung
- Zusammenhänge von Wahrnehmung und Gestaltung begreifen
Literatur
Kurs »Fläche und Struktur«
Inhalt
- Oberflächengestaltung
- Raumgestaltung
- Harmonielehre
Ziele / Lernergebnisse
- Zusammenhänge von Wahrnehmung und Gestaltung begreifen
Literatur
- Complex Cloth: A Comprehensive Guide to Surface Design (Amazon)
- Patterns: New Surface Design (Amazon)
Kurs »Körper«
Inhalt
- Übungen mit Naturformen
- Formaufbau und -übergänge
Ziele / Lernergebnisse
- Verbesserte räumliche Wahrnehmung
- Gefühl für Formen und Formentwicklung
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Medientheoretisches und technisches Verständnis von Internet und Web«
Inhalt
- Einblick in die Begriffswelt und theoretischen Grundlagen der Medien
- Kulturgeschichtliche Entstehung der (Neuen) Medien
- Technische Entwicklung der (Neuen) Medien
- Die Veränderungen durch Internet und Web (Social Media)
Ziele / Lernergebnisse
- Ganzheitliches Verständnis für Medien im jeweiligen Kontext
Literatur
-
Vom Speicher zum Verteiler (Amazon)
Kurs »Designtheorie«
Inhalt
- Designgrundlagen
- Semiotik
- Designprozesse (u.a. Design Thinking)
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis von Design als umfassende und interdisziplinäre Disziplin
Literatur
-
The Design of Everyday Things (Amazon)
Kurs »Kunst-, Kultur- und Designgeschichte«
Inhalt
- Grundprinzipien des Gestaltens (Komposition, Proportionslehre, Perspektive, Rhythmus)
- Kritische Werkbetrachtungen im etwaigen Kontext
Ziele / Lernergebnisse
- Wahrnehmung und Beschreibung von Kunstwerken
- Verständnis für die visuelle Grammatik
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Soziale und technische Netzwerke«
Inhalt
- Mashup-Kultur
- Einführung in kommunikative Netzwerke im Internet (Usenet, Newsgroups, IRC, Chat,...)
- Social Media
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis von kollaborativer Zusammenarbeit im Web 2.0
- Verständnis der Remix-Kultur
- Einfache Programmierung einer Mashup-Anwendung
Literatur
- The Cluetrain Manifesto. The 10th Anniversary Edition (Amazon)
- The Rise of the Network Society: The Information Age: Economy, Society, and Culture Volume I (Amazon)
Kurs »Design Business«
Inhalt
- Betriebswirtschaft
- Medienmärkte
- Marketing
- Medienindustrie
- Geschäftsmodelle
- Unternehmensgründung
- Ideen- und Innovationsmanagement
Ziele / Lernergebnisse
- Aufbau eines eigenen Medienprojekts (in Zusammenarbeit mit der Industrie)
Literatur:
- Getting Real: The Smarter, Faster, Easier Way to Build a Successful Web Application Amazon)
- Rework (Amazon)
- Made to Stick: Why Some Ideas Survive and Others Die (Amazon)
Kurs »Digitale Datenbanken«
Inhalt
- Datenbankmodellierung
- Aufbau von Datenbanksystemen
- Generierung von dynamischen Inhalten aus Datenbanken
- Verständnis von Datenschutz und -sicherheit im Kontext von Datenbanksystemen
Ziele / Lernergebnisse
- Programmierung von einfachen Datenbankanwendungen
Literatur
-
Datenbanken (Amazon)
Kurs »Handwerkliche Gestaltung«
Inhalt
- Prinzipien (Best Practices) des Bauhaus
Ziele / Lernergebnisse
- Verbesserte Fähigkeit, reale Objekte besser digital abbilden zu können (Mapping)
- Praxisprojekt zur rudimentären Verbindung von analoger zur digitalen Welt
Literatur
- Bauhaus (Amazon)
- Das Bauhaus: Weimar, Dessau, Berlin 1919 - 1933 (Amazon)
Kurs »Digitale Gestaltung«
Inhalt
- Farbsysteme und -wiedergabe, Color Management
- Kalibrierung von Scannern, Monitoren und Druckern
- Dateneingabe
- Umgang mit Profilen
- Arbeiten mit Farben
Ziele / Lernergebnisse
- Sensibilisierung für Farbmanagement im digitalen Bereich
Literatur
- Farbmanagement (Amazon)
- Grundlegendes über Farbmanagement (PDF)
- Vorlesung zum Farbmanagement der FH Köln (Webseite)
- Digital Fotos: Volle Farbkraft voraus (Artikel, Spiegel Online)
- Farbmanagement - Einführung und Grundlagen (Webseite)
Kurs »Interdisziplinäre Semesterprojekte I«
Inhalt
- In Zusammenarbeit mit anderen Studiengängen werden interdisziplinäre Projekte absolviert
Ziele / Lernergebnisse
- Weitsichtigkeit des eigenen Studiums erhöhen
- Soziale Herausforderung, Kompromisse zu schließen
- Ansätze von Projektmanagement entwickeln
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Freies Gestalten I«
Inhalt
- Studienunabhängiges Selbststudium ohne Benotung
- Google‘s »Innovation Time Off«
Ziele / Lernergebnisse
- Eigene, persönliche Projekte umsetzen lernen, auch wenn der Job kaum Zeit dafür lässt
Literatur
- The Google Story (Amazon)
- Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Amazon)
Kurs »1. Fremdsprache«
Inhalt
- Auswahl aus Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch
Ziele / Lernergebnisse
- Grundkenntnisse
Literatur
- Vorschläge?
Elemente (3. und 4. Semester)
Im zweiten Abschnitt soll die recht breit ausgelegte Marschroute des ersten Abschnitts fortgeführt werden. Neben der anspruchsvolleren Realisierung eines webbasierten Projekts werden Inspirationen aus angrenzenden Disziplinen hinzugezogen. Der interdisziplinäre Anspruch des Studiums soll damit noch klarer werden.
Die Kurse lauten:
- »Webentwicklung II«
- »Designkonzeption«
- »Designtechnologie«
- »Industrial Design«
- »Raum- und Ausstellungsdesign«
- »Grafikdesign«
- »Typografie«
- »Illustration«
- »Corporate Identity (CI)«
- »Multimedia«
- »Fotografie«
- »Architektur«
- »Interdisziplinäre Semesterprojekte II«
- »Freies Gestalten II«
- »2. Fremdsprache«
Kurs »Webentwicklung II«
Inhalt
- CMS: WordPress, Drupal
- JavaScript und JavaScript-Frameworks (jQuery)
- PHP, MySQL
- Design Patterns
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis für objektorientierte Programmierung (OOP)
- Verständnis des MVC-Paradigmas
- Entwicklung einer kleinen CMS-gestützten Webanwendung
Literatur
- JavaScript: The Good Parts: Working with the Shallow Grain of JavaScript (Amazon)
- jQuery: Das neue JavaScript-Framework für interaktives Design (Amazon)
- PHP Design Patterns (Amazon)
Kurs »Designkonzeption«
Inhalt
- Statt dem »research-develop-produce«-Modell wird dem »observe-understand-interpret«-Modell nachgegangen
Ziele / Lernergebnisse
- Schrittweise erarbeitetes Semesterprojekt
- Design als Werkzeug zum Hinterfragen und In-Frage-stellen zu benutzen lernen
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Designtechnologie«
Inhalt
- Design und Technologie
- Fertigungstechniken
Ziele / Lernergebnisse
- Sinnvoller Einsatz von technischen Herstellungsverfahren im Herausforderungsspielraum von Design
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Industrial Design«
Inhalt
- Produktdesign
- Zusammenarbeit mit der Industrie
Ziele / Lernergebnisse
- Fertiger Prototyp eines analogen oder digitalen Produkts
Literatur
- Produktdesign: Eine Einführung mit Beispielen aus der Praxis (Amazon)
- Kompendium des Industrie-Design (Amazon)
Kurs »Raum- und Ausstellungsdesign«
Inhalt
- Konzeption und Entwurf für eine Ausstellung in einem Museum
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis für den Ausstellungsdesign-Prozess im großen Raum
Literatur
- Ausstellungen Entwerfen / Designing Exhibitions: Kompendium für Architekten, Gestalter und Museologen / Compendium for Architects, Designers and Museologists (Amazon)
- Handbuch zur Ausstellungspraxis von A - Z (Amazon)
- Texte in Museen und Ausstellungen: Ein Praxisleitfaden (Amazon)
Kurs »Grafikdesign«
Inhalt
- Visuelle Kommunikation
- Universal Design
Ziele / Lernergebnisse
- Schaffung eines selbsterklärenden Systems mit Mitteln des Grafikdesigns
Literatur
- Was ist Grafikdesign?: Ein Handbuch (Amazon)
- Meggs' History of Graphic Design (Amazon)
- Graphic Design: A Concise History (Amazon)
Kurs »Typografie«
Inhalt
- Geschichte der Typografie
- Mikrotypografie
- Makrotypografie
- Maßeinheiten
- Terminologie
Ziele / Lernergebnisse
- Übungen und Herausforderungen bei der Schriftsetzung kennenlernen
Literatur
- Grundlagen der Typografie (Amazon)
- Grundkurs Typografie und Layout: Für Ausbildung und Praxis (Amazon)
Kurs »Illustration«
Inhalt
- Wechselwirkung von Bild und Text (inhaltlich und visuell (Typographie))
Ziele / Lernergebnisse
- Eigenes Projekt (Comic, Kinderbuch, Kalender,...) im individuellen Stil
Literatur
Kurs »Corporate Identity (CI)«
Inhalt
- Grundlagen des »Corporate Something«
Ziele / Lernergebnisse
- Kommunikationskonzepte
- Öffentliche Erscheinungsbilder
Literatur
- Corporate Design. Kosten und Nutzen (Amazon)
Kurs »Multimedia«
Inhalt
- Einführung in die Konzeption und Gestaltung dynamischer Multimedia-Formate
- Vermittlung von produktions-, materialtechnischer und logistischer Kompetenz in der Entwicklung von zeitbasierten Medienprodukten
Ziele / Lernergebnisse
- Kleines Multimedia-Projekt
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Fotografie«
Inhalt
- Grundsätze der Komposition und deren Wirkung
- Lichtsetzung
- Brennweiten
- Fotografie in kommerzieller und kultureller Sicht
Ziele / Lernergebnisse
- Erstellung einer Fotomappe
Literatur
- Die Hohe Schule der Fotografie: Das berühmte Standardwerk (Amazon)
- Andreas Feininger: That's Photography (Amazon)
- Andreas Feiningers große Fotolehre (Amazon)
Kurs »Architektur«
Inhalt
- Verständnis für planvolles Entwerfen und Gestalten von Bauwerken
Ziele / Lernergebnisse
- Konzept zur architektonischen Erweiterung des Uni-Campus
Literatur
- Geschichte der Architektur: Von der Antike bis Heute (Amazon)
- Meisterwerke der Architektur (Amazon)
- Architektur: Mies van der Rohe (Amazon)
Kurs »Interdisziplinäre Semesterprojekte II«
Inhalt
- In Zusammenarbeit mit anderen Studiengängen werden interdisziplinäre Projekte absolviert
Ziele / Lernergebnisse
- Weitsichtigkeit des eigenen Studiums erhöhen
- Soziale Herausforderung, Kompromisse zu schließen
- Wirtschaftliche Aspekte verstärkt miteinbeziehen
- Vertiefung der Projektmanagement-Skills
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Freies Gestalten II«
Inhalt
- Studienunabhängiges Selbststudium ohne Benotung
- Waldorfpädagogik
Ziele / Lernergebnisse
- Selbstverwaltetes Lernen begreifen
Literatur
- Aus der Waldorf-Schule geplaudert: Warum die Steiner-Pädagogik keine Alternative ist (Amazon)
- Die neue Waldorfschule: Ein Erfolgsmodell wird renoviert (Amazon)
- Die Waldorfpädagogik: Eine Einführung in die Pädagogik Rudolf Steiners (Amazon)
Kurs »2. Fremdsprache«
Inhalt
- Auswahl aus Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch
Ziele / Lernergebnisse
- Grundkenntnisse
Literatur
- Vorschläge?
Anwendungen (5. und 6. Semester)
Nachdem mögliche Einflüsse und Elemente für das Webdesign aus dem letzten Abschnitt bekannt sind, soll nun Kraft und Zeit direkt in die Erschaffung einer User Experience gesteckt werden. Dabei wird sich intensiv mit den Disziplinen des UX-Design auseinandergesetzt.
Die Kurse lauten:
- »Webentwicklung III«
- »User-Centered Design (UCD)«
- »User-Experience (UX)«
- »Human Computer Interaction (HCI)«
- »Interaction Design (IxD)«
- »Information Architecture (IA)«
- »Information Design«
- »Interface Design (ID)«
- »Navigation Design«
- »Freies Gestalten III«
- »Interdisziplinäre Semesterprojekte III«
- »3. Fremdsprache«
- »1. Abschlussarbeit zum Web-Meister«
Kurs »Webentwicklung III«
Inhalt
- Ruby on Rails (Ruby)
- Django (Python)
- Agile Software-Entwicklung (Scrum)
Ziele / Lernergebnisse
- Entwicklung einer mittelgroßen Webanwendung
Literatur
- Ruby on Rails (Webseite)
-
Ruby on Rails: Tutorials, News, Bücher, Links, Events (Webseite)
-
Praxiswissen Ruby On Rails (OpenBook, PDF)
-
Die Programmiersprache Ruby (Webseite)
-
Django (Webseite)
-
The Django Book (Webseite)
-
Dive Into Python (Webseite)
-
The Python Tutorial (Webseite)
-
Python Miro Community (Webseite)
-
Manifesto for Agile Software Development (Webseite)
-
Agile Softwareentwicklung (Wikipedia)
-
Getting Real: The Smarter, Faster, Easier Way to Build a Successful Web Application (Amazon)
-
Scrum - Agiles Projektmanagement erfolgreich einsetzen (Amazon)
Kurs »User-Centered Design (UCD)«
Inhalt
- Konzepte der nutzerzentrierten Gestaltung (Usability)
- Aspekte des Usability Engineering
- Aspekte der Accessibility (Universal Usability)
- Best Practices von Norman & Nielsen
- Prinzip des »Don‘t Make Me Think«
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis als Querschnittsthema mit universellem Anspruch
- Verständnis der Wichtigkeit von gebrauchstauglichem Design
Literatur
- The Design of Everyday Things (Amazon)
- Jakob Nielsen's Website (Webseite) Universal Usability: A universal design approach to web usability (Webseite)
- About Face 3: The Essentials of Interaction Design (Amazon)
- Don't make me think!: Web Usability: Das intuitive Web (Amazon)
- Web Usability (Amazon)
- Web Style Guide, Kapitel 2 (Webseite)
Kurs »User-Experience (UX)«
Inhalt
- Viel Buzz, dennoch viel Substanz dahinter!
- Storytelling im UX-Design
- Rolle von Usability in UX
- Wichtigkeit von User-Centered Design (UCD)
Ziele / Lernergebnisse
- Realwelt-Webanwendung unter Berücksichtigung von UX-Aspekten
Literatur
- The Design of Everyday Things (Amazon)
- The Elements of User Experience (Amazon)
- Don't make me think!: Web Usability: Das intuitive Web (Amazon)
- Designing for Interaction: Creating Innovative Applications and Devices (Amazon)
- Emotional Design: Why We Love (or Hate) Everyday Things (Amazon)
- About Face 3: The Essentials of Interaction Design (Amazon)
- Prioritizing Web Usability (Amazon)
- A Project Guide to UX Design: For User Experience Designers in the Field or in the Making (Amazon)
Kurs »Human Computer Interaction (HCI)«
Inhalt
- Entwurf von Konzepten für interaktive Anwendungen
Ziele / Lernergebnisse
- Intensiv-Interaktive Webanwendung
Literatur
- The Design of Everyday Things (Amazon)
- Software-Ergonomie. Grundlagen der Mensch-Computer-Kommunikation (Amazon)
- Human Computer Interaction (Amazon)
Kurs »Interaction Design (IxD)«
Inhalt
- Spezialdisziplin des UX-Design
- Interaktionsgestaltung
- Tangible User Interfaces (TUI)
- Nutzerinteraktion im Zentrum (Dialog von Mensch und Maschine)
- Abgrenzung zu Interface Design und UX-Design
Ziele / Lernergebnisse
- Animierte Prototypen mit stark kommunikativem Charakter
- Interaktionsstudien
- Fallstudien
Literatur
- About Face 3: The Essentials of Interaction Design (Amazon)
- Designing for Interaction: Creating Innovative Applications and Devices (Amazon)
Kurs »Information Architecture (IA)«
Inhalt
- Spezialdisziplin des UX-Design
- Konzeption und Strukturierung von Informationssystemen
Ziele / Lernergebnisse
- Strukturierung von komplexen Informationszusammenhängen unter didaktischen, logischen und ergonomischen Gesichtspunkten
Literatur
- Integrierte Informationsarchitektur - Die erfolgreiche Konzeption professioneller Websites (Amazon)
- Information Architecture for Designers: A Guide to Structuring Websites for Business Success (Amazon)
- Web Style Guide, Kapitel 3 (Webseite)
Kurs »Information Design«
Inhalt
- Spezialdisziplin des UX-Design
- Aufbereitung von Informationen zur effektiven und effizienten Endnutzung
- „Informationsdesign ist die Kunst, Informationen so aufzubereiten, dass sie von Menschen effizient (wirtschaftlich) und effektiv (wirkungsvoll) genutzt werden können.“ Robert E. Horn
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis für das Information-Mapping laut Robert E. Horn
Literatur
- Information Design: The Understanding Discipline (Blogartikel, Boxes and Arrows)
- Informationsdesign – eine kurze Einführung (Blogartikel, Seibert Media)
Kurs »Interface Design (ID)«
Inhalt
- Spezialdisziplin des Interaction Design und UX-Design
- Grafische Gestaltung von Benutzeroberflächen zwischen Mensch und Maschine
Ziele / Lernergebnisse
- Experimente zu neuartigen Interfaces
Literatur
- About Face 3: The Essentials of Interaction Design (Amazon)
- Designing the User Interface: Strategies for Effective Human-Computer Interaction (Amazon)
- Leonardo's Laptop: Human Needs and the New Computing Technologies (Amazon)
- The Humane Interface. New Directions for Designing Interactive Systems (Amazon)
- Designing Interfaces (Amazon)
- Web Style Guide, Kapitel 4 (Webseite)
Kurs »Navigation Design«
Inhalt
- Spezialdisziplin des Interaction Design und UX-Design
Ziele / Lernergebnisse
- Interaktive Navigationsmodelle in narrativen und sequentiellen Kontexten
Literatur
- Designing Web Navigation: Optimizing the User Experience (Amazon)
- Showcase Of Modern Navigation Design Trends (Artikel, Smashing Magazine)
- Showcase of Interesting Navigation Designs (Artikel, Smashing Magazine)
Kurs »Freies Gestalten III«
Inhalt
- Studienunabhängiges Selbststudium ohne Benotung
- Entwicklung und Präsentation einer eigenen Gestaltungsphilosophie
Ziele / Lernergebnisse
- Mappe zur eigenen Gestaltungsphilosophie
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Interdisziplinäre Semesterprojekte III«
Inhalt
- In Zusammenarbeit mit anderen Studiengängen werden interdisziplinäre Projekte absolviert
Ziele / Lernergebnisse
- Weitsichtigkeit des eigenen Studiums erhöhen
- Soziale Herausforderung, Kompromisse zu schließen
- Ökologische Aspekte verstärkt miteinbeziehen
- Weitere Vertiefung der Projektmanagement-Skills
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »3. Fremdsprache«
Inhalt
- Auswahl aus Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch
Ziele / Lernergebnisse
- Grundkenntnisse
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »1. Abschlussarbeit zum Web-Meister«
Inhalt
- Vorschläge von den Meistern oder eigene Ideen
Ziele / Lernergebnisse
- Nachweis, bestimmte Themen und Aufgaben selbständig erfolgreich zu bearbeiten
- Anwendung von wissenschaftlich fundierter Arbeit
- Aufweisen von praktischen Kenntnissen zur Lösung eines Problems
Literatur
Spezialisierung (7. und 8. Semester)
Es wird thematisch spezieller und interessanter. Es geht darum, die zuvor gewonnenen Erkenntnisse nun in komplexen Kontexten zur Anwendung zu bringen. Dabei stehen Trends, innovative Herangehensweisen und Aspekte der Nachhaltigkeit im Vordergrund.
Die Kurse lauten:
- »Webentwicklung IV«
- »Trends & Innovationen«
- »Semantic Web«
- »Data Mining«
- »Designmanagement«
- »Umweltdesign«
- »Interdisziplinäre Semesterprojekte IV«
- »Freies Gestalten IV«
- »Vertiefung einer Fremdsprache I«
Kurs »Webentwicklung IV«
Inhalt
- Mobile Computing
- Cloud Computing
- Web Services
- APIs
- Twitter als Vorbild
Ziele / Lernergebnisse
- Prototypischer Aufbau einer Cloud-basierten Webapplikation mit API-Anbindung für spätere Erweiterungen Externer
Literatur
- Cloud Computing: Web-basierte dynamische IT-Services (Amazon)
- The Big Switch: Der große Wandel. Cloud Computing und die Vernetzung der Welt von Edison bis Google (Amazon)
- Deutscher Bundestage - Aktueller Begriff Cloud Computing (PDF)
- Cloud Computing - Was bleibt nach dem ersten Hype? (Chaos Radio Podcast)
- White Paper Cloud Computing I (T-Systems)
- White Paper Cloud Computing II (T-Systems)
Kurs »Trends & Innovationen«
Inhalt
- Trendforschung
- Innovationsentwicklung
- Beispiele: Touch, Ubiquitous Computing
Ziele / Lernergebnisse
- Iteratives und strategisches Entwickeln von Innovationen
- Verständnis des Innovationsmangement
Literatur
- Innovationsmanagement. Strategien, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse (Amazon)
- Innovationsmanagement (Amazon)
- Innovationsmanagement: Strategie und effektive Umsetzung von Innovationsprozessen mit dem Pentathlon-Prinzip (Amazon)
Kurs »Semantic Web«
Inhalt
- Techniken
- Werkzeuge
- Meta-Informationen
- Verknüpfung von Informationen
- »Web 3.0«
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis, dass Informationen nicht als Selbstzweck dienlich sind
Literatur
- Weaving the Web: The Original Design and Ultimate Destiny of the World Wide Web by Its Inventor (Amazon)
- Semantic Web for the Working Ontologist: Effective Modeling in RDFS and OWL (Amazon)
- Semantic Web: Grundlagen (Amazon)
- Semantic Web: Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft (Amazon)
- Web 3.0 & Semantic Web: HMD - Praxis der Wirtschaftsinformatik (Amazon)
Kurs »Data Mining«
Inhalt
- Systematisches Anwenden von statistischen Methoden zur Mustererkennung
- Data-Mini-Prozesse
- Datenaufbereitung
- Datenaggregation
- Anwendungsgebiete (z.B. Recommendation Engines)
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis für die komplexen Prozesse im Data-Mining
Literatur
- Data Warehousing and Data Mining: Eine Einführung in entscheidungsunterstützende Systeme (Amazon)
- Data-Warehouse-Systeme: Architektur, Entwicklung, Anwendung (Amazon)
- Data Mining: Verfahren, Prozesse, Anwendungsarchitektur (Amazon)
Kurs »Designmanagement«
Inhalt
- Wirkungsbereiche (Produkt, Information, Umgebung)
- Beispiel: Design Thinking
Ziele / Lernergebnisse
- Verständnis für Designmanagement als essentielle Aktivität auf allen Ebenen unternehmerischen Handelns
Literatur
- Grundlagen des Designmanagements (Amazon)
- Praxis des Designmanagements (Amazon)
- Design Thinking for Social Innovation (PDF)
- Design Thinking - Harvard Business Review (PDF)
- Change by Design: How Design Thinking Transforms Organizations and Inspires Innovation: How Design Thinking Can Transform Organizations and Inspire Innovation (Amazon)
- Das IDEO Innovationsbuch. Wie Unternehmen auf neue Ideen kommen (Amazon)
- Wired to Care: How Companies Prosper When They Create Widespread Empathy (Amazon)
- Design of Business: Why Design Thinking is the Next Competitive Advantage (Amazon)
Kurs »Umweltdesign«
Inhalt
- Innovatives Trendthema
- Umwelt, Umwelterhaltung und -prävention als zentraler Startpunkt
Ziele / Lernergebnisse
- Nachhaltiges Projekt im Ausland in Anwendung von Design Thinking
- Öffentlichkeitswirksame Aufbereitung und Präsentation des Themas
- Verständnis für Umweltaspekte entwickeln
Literatur
- Umweltdesign (Webseite)
Kurs »Interdisziplinäre Semesterprojekte IV«
Inhalt
- In Zusammenarbeit mit anderen Studiengängen werden interdisziplinäre Projekte absolviert
Ziele / Lernergebnisse
- Weitsichtigkeit des eigenen Studiums erhöhen
- Soziale Herausforderung, Kompromisse zu schließen
- Aspekte der interkulturellen Kompetenz verstärkt miteinbeziehen
- Etablierung eines eigenen Projektmanagement-Stils
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Freies Gestalten IV«
Inhalt
- Studienunabhängiges Selbststudium ohne Benotung
- Markenaufbau
- Marketing
- Corporate Identity
- Business
- Sustainable Entrepreneurship
Ziele / Lernergebnisse
- Etablierung einer eigenen nachhaltigen Markenidentität
Literatur
- Nachhaltigkeitsmanagement: Mit Sustainability Management durch Innovation und Verantwortung langfristig Werte schaffen (Amazon)
- CleanTech Spezial »Nachhaltigkeit« (ePaper)
- Sustainable Entrepreneurship im Sektor Erneuerbare Energien (Amazon)
- Der Erfinder der Nachhaltigkeit (Artikel, Zeit Online)
Kurs »Vertiefung einer Fremdsprache I«
Inhalt
- Auswahl einer zuvor im Studium gewählten Sprache oder einer anderen Sprache, für die Leistungsnachweise vorliegen
Ziele / Lernergebnisse
- Vertiefung
Literatur
- Vorschläge?
Meister (9. und 10. Semester)
Es bedeutet einiges sich Meister im Bereich des Webdesign nennen zu dürfen. Insofern soll in den abschließenden zwei Semester vor allem globales Denken, weltweite Zusammenarbeit und Barrierefreiheit im Vordergrund stehen.
Ein »Web-Meister« beweist detektivischen Spürsinn und soziales Feingefühl. Er weiß wovon er spricht und kann dies auch mehrsprachig im Projekt-Kontext kommunizieren. Vor allem die interdisziplinären Semesterprojekte dieses Abschnitts erfordern intensive Zusammenarbeit - wesentlich betonter als den Semestern zuvor.
In der 2. Abschlussarbeit wird in einer Fremdsprache gezeigt, wie lösungsorientiert gearbeitet wird und ob eine Lösung im Kontext der jeweiligen Fragestellung möglicherweise überhaupt Not tut. Es wird das reflektierte Verhalten und die Schlussfolgerungskompetenz betrachtet. Unter Einhaltung wissenschaftlicher Paradigmen wird ein Abschlusswerk entstehen, das stets dem Anspruch gerecht werden muss, qualitativ seines Gleichen zu suchen.
Die Kurse lauten:
- »Interdisziplinäre Semesterprojekte V«
- »Freies Gestalten V«
- »Vertiefung einer Fremdsprache II«
- »2. Abschlussarbeit zum Web-Meister«
Kurs »Interdisziplinäre Semesterprojekte V«
Inhalt
- In Zusammenarbeit mit anderen Studiengängen werden interdisziplinäre Projekte absolviert
- Kulturelle Barrieren, Barrierefreiheit
- Interkulturelle Kommunikation
Ziele / Lernergebnisse
- Weitsichtigkeit des eigenen Studiums erhöhen
- Soziale Herausforderung, Kompromisse zu schließen
- Globale Aspekte verstärkt miteinbeziehen
- Global verteiltes Groß-Projekt
Literatur
- Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele (Amazon)
- Universelle Benutzbarkeit und Barrierefreiheit bei Webseiten der breiten Masse und der öffentlichen Hand: Grundlagen, Erklärungen und Lösungswege zur gesetzeskonformen Webangeboten (Amazon)
- Barrierefreie Architektur: Handbuch und Planungshilfe. Alten- und behindertengerechtes Planen und Bauen im 21. Jahrhundert (Amazon)
- Kompendium Kulturmanagement. Handbuch für Studium und Praxis (Amazon)
Kurs »Freies Gestalten V«
Inhalt
- Studienunabhängiges Selbststudium ohne Benotung
- Bearbeitung eines Themas, das emotional die stärksten Gefühle weckt (Angst, Hass, Intoleranz, Mut, Wut, Feindseligkeit, Liebe, Trauer, Schmerz, Verlust, Freude, Gewinn, Zusammenarbeit, Kommunikation,...)
Ziele / Lernergebnisse
- Analoge oder digitale Aufbereitung eines eigenen Themas
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »Vertiefung einer Fremdsprache II«
Inhalt
- Auswahl einer zuvor im Studium gewählten Sprache oder einer anderen Sprache, für die Leistungsnachweise vorliegen
Ziele / Lernergebnisse
- Weitere Vertiefung
Literatur
- Vorschläge?
Kurs »2. Abschlussarbeit zum Web-Meister«
Inhalt
- Vorschläge von den Meistern oder eigene Ideen
Ziele / Lernergebnisse
- Nachweis, bestimmte Themen und Aufgaben selbständig erfolgreich zu bearbeiten
- Anwendung von wissenschaftlich fundierter Arbeit
- Aufweisen von praktischen Kenntnissen zur Lösung eines Problems
Literatur
Fazit
Es gestaltet sich als recht komplexe Arbeit, einen Lehrplan zu gestalten. Obige Version stellt einen Versuch dar, das abzudecken, was heutzutage einen Webdesigner auszeichnet. Vor allem der interdisziplinäre Anspruch soll verstanden werden, sowie das Zusammenspiel von Technik und Design.
Ausblick
Das Bauhaus sollte nun inhaltlich verstanden und erfasst worden sein. Deshalb soll es im nächsten Artikel um eine Denkweise gehen, die im Bauhaus typisch war: die schöpferische Kraft des einen besonderen Künstlers.
Dass dies teilweise nicht mehr zeitgemäß ist, soll das ganzheitliche Modell des »Design Thinking« beweisen. Das individuelle Expertentum wird der kollektiven Macht der Masse gegenübergestellt. Darüber hinaus wird versucht zu eruieren, inwiefern Offline-Prozesse (wie das Bauhaus) durch Social Media (Design) bereichert werden können.
Quellen
- Das Bauhaus-Manifest
- Bauhaus-Archiv e.V.
- Internationale Medieninformatik (HTW Berlin)
- Kommunikationsdesign (HTW Berlin)
- Interface Design (FH Potsdam)
- Bücher von http://www.amazon.de/ zum jeweiligen Stichwort
- Inspirationen von http://de.wikipedia.org/ zum jeweiligen Stichwort
Graphical overview of Interaction Design by @envisprecisely
I just came across a nice visualisation of Dan Saffer's »Disciplines of User Experience« which I accidently found on the German Wikipedia article on »Interaction Design« made by the Munich-based studio »envis precisely«.
Saffer's original is this pretty and more puristic one:
In fact, the altered and more detailed version by envis precisely helped me quite good to get what Interaction Design comprises.
PS: »envis precisely« sounds like »Elvis Presley« to me. ;)
Die Kuhmelk-Metapher zum Frühstück
Wenn nicht diese eindeutige Metapher, um Milch für seinen Kaffee oder Tee zu bekommen, was meinte Donald Norman dann mit dem sogenannten »mental model« in seinem »The Design of everyday things«?
Die Rolle des Bauhaus im Social Media Design 1/6
Im Rahmen des von Anja. C. Wagner geleiteten Design 2.0 Uni-Kurses an der HTW Berlin soll in einer sechsteiligen Serie der Frage nachgegangen werden, inwiefern das Bauhaus-Denken für modernes, zeitgemäßes Design relevant ist. Auf Grund der persönlichen Neigung des Autors wird insbesondere auf Webdesign als ein sinnvolles Beispiel für interdisziplinäres Design eingegangen. Da die Entwicklung vom ursprünglich eher technisch orientierten (Web)2.0-Begriff zu »Social Media« berücksichtigt werden muss, wird im Rahmen dieser Artikelreihe auch vom Social Media Design respektive Design 2.0 als Äquivalent zum Webdesign gesprochen.
Stilistisch sollen die Artikel ohne »ich« auskommen und in aller Sachlichkeit - wenn auch subjektiv gefärbt - dargeboten werden.
Inhalt der Serie
Dieser erste Artikel dient der Grundlagenbildung. Es werden die in diesem Kontext relevanten Begriffe geklärt und ein erstes Verständnis für die Bauhaus-Ideologie etabliert. Die folgenden Aufsätze sollen die Kompatibilität von Bauhaus-Denken und Webdesign aufgreifen. Es wird durch die Bauhaus-Brille geschaut und die Rolle des Bauhaus-Schaffenden im Social Media Design eruiert. Wie man vom Bauhaus-Programm lernen kann und welche Konsequenzen es für Design 2.0 in gesellschaftlicher, industrieller und wirtschaftlicher Weise hat, soll in die Schlussbetrachtung aufgenommen werden.
Auf Grund von kreativem Input der kollektiven Intelligenz der Cloud (der Leser ist gemeint!) per Kommentar, E-Mail, Twitter, Facebook, etc., können und sollen Ideen herangetragen werden, was im Rahmen dieser Reihe außerdem beleuchtet werden sollte. Zwar gibt es intern einen roten Faden, von diesem darf aber abgewichen werden. Insofern sind Anmerkungen, Kommentare, Ideen, Verbesserungsvorschläge und Korrekturen (mit Quellenangabe) sehr willkommen.
Was ist Bauhaus?
Da sich im Rahmen des besagten Kurses eine Arbeitsgemeinschaft zum Bauhaus-Design herausgebildet hat, soll auf das kollaborativ per Etherpad zusammengestellte Wissen zurückgegriffen werden, um dem Bauhaus-Begriff einen Hut aufzusetzen.
Demnach ist (das) Bauhaus (1919 - 1933)...
...eine einflussreiche Kunsthochschule für Architektur, Design und Kunstpädagogik.
...eine aus der Bildungsstätte hervorgegangene Stilrichtung der Kunst.
...eine der einflussreichsten (auch internationalen) Kunstströmungen.
Der deutschen Wikipedia sind die wichtigsten Vertreter zu entnehmen. Diese waren: Walter Gropius, Henry van de Velde, Lyonel Feininger, Johannes Itten, Lászlo Moholy-Nagy, Josef Albers, Paul Klee, Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer.
Merkmale
In dem ARTE-Beitrag der Sendung »Metropolis« wurde zum 90-jährigen Jubiläum die Idee der Bauhaus-Bewegung kurzweilig geschildert:
Die wesentliche Merkmale sind also:
- »Weiße«, rationale Architektur
- Schlichtes und funktionales Design
- Anfangs (Weimar) bunt, pluralistisch, expressiv, stark experimentell; keine neue Ästhetik, sondern eine mutige Glaubensbewegung!
- Später (Dessau) reifer, rationaler und wirtschaftlicher (wie man das Bauhaus heute kennt)
- Professoren = Meister, Studenten = Gesellen
- Arbeitsgemeinschaft statt Elite-Hochschule
- Verbindung von Kunst, Handwerk und Technologie
- Modernes Denken: Kunsthochschule kooperiert mit Industrie
- Handwerklich gefertigte Objekte auf dem Niveau von industrieller Massenproduktion
- Soziales Bauen: »Volksbedarf statt Luxusbedarf«
- Endziel war der Bau (Gropius)
- Bauhaus-Philosophie ist heute allgemeingültig (geworden)
- Bauhaus ist ein Denkmodell, kein Stil!
- Freischwinger von Marcel Breuer als bekanntestes Objekt
Was ist Design?
Um nicht zu sehr in theoretische Tiefen abzutauchen, sollen im Folgenden die auffälligsten Merkmale von Design erwähnt werden. Lightweight Media erklärt den Begriff anhand einer unterhaltsamen Reise in die Geschichte der UK-Designindustrie:
Als hilfreich erweisen sich auch Matt Wards persönliche Ausführungen zum Design-Begriff. Auch die deutsche Wikipedia wartet mit einer umfassenden Begriffsklärung auf - natürlich immer mit Vorsicht und wachem Auge zu genießen. Zusammenfassen lässt sich der Begriff folgendermaßen:
Design...
...ist keine / nicht Kunst.
...ist zweckdienlich / funktional.
...ist absichtlich / problemorientiert.
...unterstützt / kommuniziert entsprechende Inhalte.
...ist die Beziehung der von Menschenhand geschaffenen Dinge und Menschen selbst.
...ist deswegen intuitiv.
...is how it feels, looks and works. (Steve Jobs)
Abschließend soll es in der Präsentation von Alan Yu etwas mehr um das Meta-Universum und die Relevanz von Design gehen:
http://www.slideshare.net/seilamgoh/what-is-design-37083
Was ist Social Media?
Der Vollständigkeit halber soll nun auch eine gemeinsame begriffliche Basis für Social Media gefunden werden. Die Kollegen von Common Craft haben wieder mal eine gute Erklärung in einfach verständlichem Englisch produziert:
In einer appellierenden, beinahe aggressiven Art, geht Marta Kagan in ihrer Präsentation »What the f**k is Social Media?« ebenfalls dem Begriff nach und gibt gute Beispiele (und Zahlen) was Social Media ist und warum es so wichtig ist.
http://www.slideshare.net/mzkagan/what-the-fk-social-media
Die Erkenntnisse zusammengefasst, kommt man zu folgendem Schluss:
Social Media ist...
...direkt.
...ehrlich.
...dialogbasiert / braucht gute Zuhörer.
...transparent.
...authentisch.
...dynamisch / offen, aktivierend, inspirierend.
...kundenorientiert.
...web-, tool- und technologiebasiert.
...die Metapher für Mundpropaganda im Netz.
..., wenn das Soziale die Botschaft / nicht das Medium die Botschaft ist.
Was ist Social Media Design?
Agglomeriert man nun beide zuvor geklärte Begriffe in Web 2.0 gängiger Mashup-Manier soll geklärt werden, was Social Media Design neben den Industriestandards und Best Practices, die im Webdesign bereits gelten, ausmacht.
Social Media Design...
...interessiert sich für den Nutzer - im Sinne des User-Centered Design (UCD).
...kommt schnell zur Sache / lässt den Nutzer schnell und einfach etwas tun.
...unterstützt den Nutzer dabei, sich selbst auszudrücken.
...kann dynamischen Content handhaben.
...erlaubt Freunden, sich in Gruppen zusammenzufinden.
...zeigt nur relevante Informationen (Affordances).
...bietet Wege, sich mit Anderen zu verbinden.
...erleichtert die / motiviert zur Kommunikation.
...erlaubt Freunden, etwas gemeinsam zu erleben und zu teilen (Apps, Spiele, Share- und Like-Button).
Für die obige Zusammenstellung nutze ich den Artikel »Social Network Design: Examples and Best Practices« von Cameron Chapman und die Ausführung »Design 2.0 – Arbeiten in vernetzten Zusammenhängen« von Anja C. Wagner im eVideo-Projektblog.
In den nächsten Tagen wird an dieser Stelle der zweite Teil der Serie erscheinen. Wenn es keinen Input besagter Art gibt, soll es dabei um den Entwurf eines Lehrplans für Webdesigner gehen - angelehnt an den, der im Bauhaus verwandt wurde.
Slow Mobility @ergoLiner - Grün und langsam mit dem Fahrrad voran!
Inspiriert durch Manuel Wehltes Blogeintrag zur Slow Mobility-Bewegung, die wohl aus der Schweiz kommen soll, habe ich eine weitere Variante seines Signets entworfen.
Hier zunächst Manuels Version.
Er erklärt seine Grafik so:
Durch das Bike kommt der Gedanke der “langsamen Mobilität” in unserer Gesellschaft einfach besser rüber. Die Farben “Grün” (Umweltgedanke) und “Orange” (Leben, Freude) passen auch gut miteinander.
Nun, meine Version.
Bei meiner Variante ging es mir darum, dem Inhalt etwas mehr Leben einzuhauchen und "natürlicher" zu wirken. Auch habe ich versucht, die drei Punkte mit dem Text zu verknüpfen - die Punkte lagen meiner Meinung nach vorher etwas "wertlos" herum.
Kennt man Slow Mobility? Ich kannte es vorher nicht, aber finde den Namen und die Idee gut. Bereits 2008 hatte ich mit meinem Twitter-Hintergrund und dem dortigen Claim etwas Ähnliches ausgedrückt.
Slow is the new fast.
- Fröhliches Radeln ;)
Easy way to create a stamp in Photoshop
As a friend asked me to create a business card for here she wanted a stamp-like (German: Stempel) effect for her logo.
By applying the following technique I got this result.
- Create your Rounded Rectangle (15px radius)
- By entering the layer's Blending Options, change the Stroke size, e.g. 8, its Position, e.g. Inside and its Color to a one being typical for stamps, e.g. #8995C3
- Then, change the layer's Fill Opacity (interior opacity) to 0% so that you only see the border (Stroke) you just added
- Now the magic happens: Set the layer's Blending Mode to Dissolve and change the layer's Master Opacity to let's say 70%
Your stamp's frame is done!
If you want, you can add some text in it and apply the same Dissolve technique. To be more legibile you should use a higher Master Opacity, e.g. 90%.
Do you use different techniques? I would love to hear them. Tell me in the comments, please.
Regards, Alex







