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Warum Android einem iPhone vorziehen

Momentan bin ich mit meinem Nokia E51 sehr zufrieden. Ein Artikel in der heutigen Welt Kompakt lies mich aber aufhorchen. Es ging um neue Modelle mit Android-Kern. Schwer beeindruckt von der recht großen Auswahl, dem steigenende Marktanteil und der Akzeptanz bei Handy-Herstellern fern von HTC, überlegte ich in der Straßenbahn fahrend.

Ein iPhone wird mir immer mehr zu wider. Viel zu restriktiv und letztendlich viel zu teuer wird Apples Vorzeige-Smartphone auf dem Markt aktuell dargeboten. Auch an dem so schlichten Design hab ich mich satt gesehen.

Selbstanalytischender Weise würde ich einfach sagen: Sobald Konkurrenz auf den Markt kommt, verschwindet diese Exklusivdenken und das regelrechte Anhimmeln wie es gerne in der Damen- und Herrenwelt getan wird. Ein iPhone ist nur ein Smartphone ist nur ein Smartphone ist nur ein Smartphone. Nicht mehr und nicht weniger.

Apple steht still (!) mit seiner "Grande Dame" und Google macht das was es am besten kann - die Menschen zu Partnern konvertieren. Android lebt, ist lebendig, quirlig, temperamentvoll. Android ist wie die Menschen, die daran mitwirken. Innovationen aus Cupertino lassen auf sich warten, während Googles Fans euphorisch den Linux-Kern aufbohren und den Android Marktplatz befüllen.

Die Grenzen zu sprengen sollte ein Credo der Apple-Entwickler sein. Lang wird die Mauer nicht mehr halten. Nicht nur die Berliner haben vor 20 Jahren gezeigt, dass eine Mauer ein grober Eingriff in die Entfaltung ist und mehr stört als fördert.

Exklusivität hin oder her. Auch ein S. Jobs muss bald um Selbigen bangen, wenn er die Zeichen der Zeit nicht erkennt. Das Konzept Hardware und Software als All-in-One Lösung anzubieten, mag momentan noch aufgehen. Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis auch deren Euphorie einem nüchternen Gewinnrückgang in's Gesicht blicken muss.

In diesem Sinne: Genau, die Mauer muss weg! (Sie ist rissig und kann nur noch oberflächlich-optisch überzeichnet werden.)