@dribbble blog rebound for Project: Love Kristina by @rogie

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As my shot is far bigger than 400 x 300 pixels and as I'm just a prospect in the Dribbble community and therefore not able to rebound Rogies latest shot »Project: Love Kristina« I'd like to participate with a simple blog post including a drawing - in order to raise awareness about this terrible story!

What is Project: Love Kristina all about?

I'll let Rogie speak for himself:

I'd like to start a rebound contest to raise awareness of my sister, Kristina's need. Her story is simple:

Last night her house burned down with no fire insurance. She's married with 4 daughters, 1 son and she is 9 months pregnant. They lost everything except a computer and a few photos. Read more of her story here.

Good Luck for your sister's family & Best Success for your contest!

Visuelle Eindrücke vom Stattbad Wedding

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Am Samstag hatte ich die Gelegenheit, mich im ehemaligen Stadtbad und jetzigen Stattbad Wedding ("STATTMEDIA") umzuschauen. Zu elektronischer Musik und visuellen Laserinstallationen hatte man die Möglichkeit, die ehemalige Schwimmhalle in einer Art U-Boot-Flair zu begutachten. Am meisten Spaß bereitet hatten mir die fünf ausgelegten Musik-Pads zum Draufrummusizieren.

Dekadenz: Die Flucht in's Verderben [ausführlich]

http://www.flickr.com/photos/duvy_galvis_mcgirr/4267466341/

Wenn ich mir heutzutage anschaue, wie die Menschen ihr Leben führen und es mit denen der Urzeit vergleiche, fällt mir besonders auf, dass Letztere vor allem "greifbarer" zu Werke gingen. Sie nahmen Dinge in die Hand, feilten, spitzten, jagten, erlegten, rannten und kamen erschöpft nach Hause. Der körperliche Schwerpunkt des damaligen Lebens ist nicht von der Hand zu weisen, genauso wenig wie der zentrale Kampf um‘s Überleben.

Der Mensch von heute ist nicht hundertprozentig das Gegenteil, aber einige Exemplare (mich eingeschlossen) kommen sehr nah ran. Für nahezu alle Beschäftigungen benutzen wir Werkzeuge, die in der heutigen Informations- und Wissenstransfergesellschaft vor allem aus abstrakten Dingen wie Computernetzwerken, Daten und binären Einheiten bestehen. Existentielle Nöte kennt man heute nur, wenn man einen Ausschluss aus der Gesellschaft befürchten muss.

Im Studium der Medieninformatik höre ich quasi permanent von Abstraktionsschichten ("Layern"), die Hardware und Software abstrahieren. Es wird dann auch so abstrakt, dass ich mir mein Gehirn nur noch abstrakt vorstelle und schließlich mein ganzer Körper zu einem müden Abstraktum mutiert. In meinem Praktikum in Neuseeland hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit auch mal Reißaus zu nehmen und mich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen: Reisen und überleben.

In einem planlosen 3-Tages-Trip auf Great Barrier Island kam ich vor einer mitten im Baumdickicht befindlichen Holzhütte dazu, die Axt zu schwingen, um Holz zu hacken. Es war mein erstes Mal und es fühlte sich gut an. Überhaupt war ich viel "physischer" drauf - der permanente Backpack auf dem Rücken war dabei schon mein mit mir verwachsener ständiger Wegbegleiter. Richtig ungefährlich war der Trip nicht. Nachts hörten wir bei unserem Freihimmel-Schlafen bedrohliche Tiergeräusche, die mich ernsthaft aufschreien ließen. Tagsüber hielt der Aufstieg zum circa 620 Meter hohen Mount Hobson teils reichlich glitschige Etappen bereit, die mit Handgepäck noch um Einiges "interessanter" wurden. Später war der Weg hinab mit sehr schmalen (und noch immer nassen) Pfaden dann fast noch lustiger - Arschbomben auf hartem Boden mitsamt eigener Körperbeschleunigung - wegen des Gefälles - sind eben mindestens eine Erfahrung wert.

Was ich sagen will: "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", ist nicht nur ein schönes Märchen der Gebrüder Grimm, sondern passt auch zu dem, was manche Menschen dem Protagonisten gleichtun sollten. Die (intrinsische) Ur-Erfahrung, so würde ich sie bezeichnen, ist die, bei der man auf sich alleine gestellt ist und sich selbst unmittelbar erlebt. Menschen aus den mitteleuropäischen Kreisen & Co. neigen aber dazu, nur im abgesicherten Raum Ihre Erfahrungen zu machen - z.B. mit einem einschlägigen Führer.

Es wird nicht mehr anerkannt, inwiefern man über sich selbst hinauswächst, sondern was man sich kommerziell zu Eigen machen oder temporär gebrauchen kann. Aus einem direktem "Fressen und gefressen werden" von Angesicht zu Angesicht wird ein feiges, verweichlichtes "Erwerben und erworben werden", das nur nach außen hin Glanz und Gloria ausstrahlt, im Inneren aber mindestens so widerlich anzuschauen ist wie ein halb verspeister Tierkadaver der Urzeit.

Statt Dingen auf den Grund zu gehen, wird fein drübergeschminkt - Fassade ist die neue Façon. Fake ist die neue Währung. Je mehr du davon hast, umso höher ist dein Ansehen in der Gesellschaft und dein Marktwert - so sieht der heutige Kampf um Existenz und Überleben aus.

Empfehlenswert, wenn auch schwer verdaulich, ist C. G. Jungs "Archetypen" (Amazon).

Kaminholz spalten: Ausgleich zum Medien- und Informatiker-Alltag

Weil mich immer mal wieder das Gefühl heimsucht, dass die abstrakte Arbeit eines Medieninformatikers sich allzu gerne von handwerklichen "realen" Sachen entfernt, möchte ich einmal festhalten, dass das Kaminholzschlagen ein guter Ausgleich sein könnte. Zuletzt und zuerst hatte ich damit vor einer Hütte im Wald vom Great Barrier Island (NZ) Erfahrung gemacht.

Wenn noch jemand andere handwerkliche Vorschläge hat, die Hand und Körper intensiver nutzen als zum Tippen und Sitzen, sei der/diejenige gebeten, einen Kommentar zu hinterlassen.

Issue: Water @blogactionday 2010

As every year, there is a chance for several thousands of blogs to raise awareness about one specific issue which should result in a global discussion – starting in the web of bloggers and reaching mass media as well as the individual minds. This year - my personal third year to take part in this action - WATER is focussed!

Why I personally regard water as an issue, can be seen in these two (unfortunately only) German videos on Youtube intended for the German »Deine Stimme gegen Armut« (your voice against poverty).

The first video is about dirty water in Africa and shortly describes the connection of us - as relatively wealthy people of Central Europe - to the ones suffering in Africa on contaminated water. The video is a direct appeal!

The second video is a short story about a fictive African boy whose turn it is to get water out of a well (Brunnen) walking ten kilometers each.

- At least clean water access for everyone on this planet!