Alex Kluge & Freunde goes Summer ☼

Alexander Kluge writes about Web, Tech, Design & Berlin + Issues 

Wenn optische Wahrnehmung zur Qual wird

Er war rechts von mir. Er sah gequetscht aus und war nicht schön anzusehen. In seiner Idealform war er frei und weniger platt, beinahe halbrund. In der jetzigen Situation war er aber gefangen, hinter durchsichtigem Glas. Jedes Strecken und Beugen nach vorne schmerzte dem Betrachter - von Ästhetik oder gar weiblicher Schönheit kann keine Rede sein. Ich saß doch einfach nur da, las mein Buch und konnte mich nicht wehren. Ich war Opfer meines Augenwinkels, den ich in seinem jetzigen Umfang gerne auf ein Minimum beschränkt hätte.

- So und nicht anders erlebt am 30.07.2010 um etwa 12:30

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Wahrnehmung eines Vietnamesen

Er hieß Ahng*, war höchstwahrscheinlich vietnamischer Herkunft, klein gewachsen und irgendwas zwischen Ende 20 und Mitte 30 alt, genau kann man das nie sagen.

Während er auf Bahn in die Innenstadt wartend lauthals telefonierte, sah er eine Wespe vor sich herumfliegen. Er hob abwechselnd seine Knie, um sie in Fußballermanier zu jonglieren und es nach einem Durchlauf wieder aufzugeben.

Erkenntnis

Vietnamesen erkennt man nicht auf Anhieb (man kann sich auch nicht sicher sein, ob es welche sind), sie sehen immer viel jünger aus als sie eigentlich sind; sie sind im Vergleich zum durchschnittlichen Europäer klein gewachsen, gleichen dies aber mit ihrer Stimmlautstärke aus und können kein Fußball spielen.

Kritik

Schilderungen wie diese demonstrieren wieviele Informationen und Vorurteile in gelebten 15 Sekunden stecken.

- So und nicht anders erlebt am 30.07.2010 um 11:45, *fiktiver Name

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*Propeller Love* Design

A propeller blade combined with a bow tie (Fliege) and a "neck robe" possibly representing the wearer's head (anonymously).

PS: At least it represents whatever you imagine, e.g. a baby cradle.

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The Why is the new How is the new What - Simon Sinek about core inspiration

Simon Sinek about why it's important to convey your business message in explaining what you're aiming at (apart from money making) and what you're driven by, so to say what you're inspired by. Great listening and watching!

The best part is when he tells about his Why-How-What-Circle example about Apple computers:

First, the bad "non-why" way:

We make great computers. They are beautifully designed, simple to use and user-friendly. Wanna buy one?

Now, the better "why" version:

Everything we do, we believe in challenging the status quo, we believe in thinking differently. The way we challenge the status quo is by making our products beautifully designed, simple to use and user-friendly. We just happen to make great computers. Wanna buy one?

As there was once a time (probably in the 1990s) when the plain information was important (the what) the way it shifted (probably three years ago) was to how the information was conveyed. So, there's this new shift explaining why you do what and how you do it. Obviously, this takes more time but the effect is light years away from the conventional addressing.

- Think about it.

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Das Problem der Monogamie

Eine Beziehung als abstraktes Konstrukt gibt es nur, um eine Berechtigung dafür zu haben, mit einem Menschen Zeit verbringen zu können - ohne jemandem etwas erklären zu müssen.

Diese These erscheint in der regelmäßig befüllten Kategorie "7/8" (Seven Eight). 7/8 hinterfragt das Offensichtliche und Verborgene. Es ist eine Aktion gegen die zunehmende Oberflächlichkeit! 7/8 lehnt sich begrifflich an Hemingways sieben Achtel des Eisbergs.

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Mantra: Leben im ständigen Wandel

Versteht man das Leben als einen permanenten Wandlungsprozess, machen einem Veränderungen nicht länger zu schaffen. Dies ist aber noch lange kein Aufruf zu kontinuierlicher Rastlosigkeit, die eng verstrickt mit innerer Unruhe ist und auch Ratlosigkeit im Geist des Nimmersesshaften demonstriert. Vielmehr soll der Wandel als Möglichkeit dienen, im Idealfall über sich selbst hinauszuwachsen.

Diese These erscheint in der regelmäßig befüllten Kategorie "Mantra". Sie steht für die kleinen Weisheiten, die man sich am Tag und in der Nacht repetitiv abrufen kann. Ferner helfen sie, das Leben zu meistern und vielleicht auch besser zu verstehen.

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Wie subjektiver Journalismus auf kollektives Unbewusstsein reagiert

Die Situationskomik ist derartiger Natur, als dass mein Nebensitzer in der mittäglichen S-Bahn zu Berlin eine gewisse "Bild am Samstag" aufschlägt und ich in C. G. Jungs "Archetypen" verwurzelt bin. Man stelle sich dieses kontrastreiche Bild fotografisch visualisiert und (wertfrei) festgehalten vor.

Jung, der per se recht schwer verdaulich schreibt, im Gegensatz zu dem Sinnbild für die heutige, unmittelbare, unreflektierte und flotte Informationsaufnahme und dem damit verbundenen Wandel der modernen Gesellschaft.

PS: Kurze Zeit später nimmt er Reißaus und setzte sich einen Vierer weiter. Ich vermute aus Angst vor...

- So und nicht anders erlebt am 05.06.2010

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Hurricane Festival 2010 - j'arrive! :)

rOck 'n' rOLL at Hurricane Festival in Scheeßel, Germany - 18. - 20.06.2010! *yeah*

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Enjoying river & sun at university campus

Right in front the Spree river in Berlin-Schöneweide, lying on the very green grass.

- Enjoy! :)

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Von Suff, Schicksal und Sirenen

Ja, ich denke es ist Ironie des Schicksals, dass ein Volltrunkener bei roter Fußgängerampel über die Straße läuft, auf der ein Krankenwagen nahe des KEH in der ersten Spur auf Grün wartet, und provoziert, von den bereits losgefahrenen Autos der zweiten und dritten Spur erfasst zu werden. Doch er wird nur angehupt und entkommt seinem frühzeitigen Schicksalsschlag.

- So und nicht anders erlebt am 30.11.2009

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