Alex Kluge & Freunde

Alexander Kluge writes about Web, Tech, Design & Berlin + Issues 

Wenn Neugier zu Glotzen wird - Zeitung lesen in der Straßenbahn @weltkompakt

Aus dem Augenwinkel sehe ich eine Mitfahrerin den Kopf zur Seite neigend und auf die Front meiner Welt Kompakt schauend. Ein Blick rechts an der Zeitung vorbei erwirkt ein rasches Zurückschrecken ihrerseits. Erwischt! :) Nur gut, dass sie auch im nächsten Augenblick aus der Tram steigen musste...das erspart ihr weitere Momente peinlicher Berührtheit und mir (leider) weitere Lacher in mich hinein.

- nach einer wahren Begebenheit morgens am 14.12.2009

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Remarkable Web! Today: macminiserver.com

You've been looking for information about Apples Mac mini working as a server? Well, have a look at macminiserver.com. The website is like an aggregation of questions having been posted on macminicolo.net - as the website's operator says.

What I found helpful was the answer to questions like:

Will a Mac mini run Snow Leopard Server? They say it does. But they also say that you don't need Leopard Server. In some forums I also found guys agreeing to their opinion as it is a tough task to get it running (depending on your knowledge). This is why they (the forums's people and the guys from macminiserver.com) recommended to use Snow Leopard (Client) as it fulfills all the personal needs like media server for sharing files in your network.

My idea of a Mac mini was to have it as a remote Time Machine server. Luckily, I found an answer to that question and a simple step by step how-to. It says:

A Mac mini works great as a Remote Time Machine. You just need to:

  • Enable File Sharing
  • Give each user their own login for security.
  • Plug in an external hard drive for plenty of space

After that, the user will just need to connect to the drive using afp://000.000.000.000 (ip address) and they can backup using Time Machine. 

 
Sound easy, ay? As soon as I got the ~600 EUR I will report upon this topic again.

As they also mentioned Time Capsule as an alternative for remote backups, I'm wondering if I need the Mac mini for more tasks than just backing up? Still wondering - myself! I'll let you know about my decision.

All in all, macminiserver.com is a nice representative of topic-dedicated website - it's not about design but gaining information. This is presented in a nice Q&A style instead of being just one sub-category of weblog or something.

Well done, guys! Looking forward for more questions (and answers).

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Bemerkenswertes Web! Heute: Tom Schimana

Aufmerksam geworden durch eine Impuls-Suche bei Google nach "twitter mac osx" bin ich auf die Webseiten von Tom Schimana. Neben seinem Twitter-Client bietet der gute Herr einen Linux Einsteigerkurs und eine redundanzfreie Software-Sammlung von Mac & iPhone Software, die er selbst auf Ihren Nutzen und Zweck testet.

Die Sammlung gibt Inspirationen für Mac-Neulinge und bestätigt meiner Meinung nach gut, welche Software sinnvoll ist. Dabei kann ich mit etwa zweieinhalb Jahren OSX-Erfahrung aufwarten - was genügen sollte, um so etwas beurteilen zu können. Nichtsdestotrotz fand ich noch einige Spezialanwendungen, so z.B. Explicit oder Copernicus. Ersteres splittet Videodatien, letzteres assistiert bei Screenshots und -casts.

Interessant ist vor allem die Liste "Switched" für Umsteiger von Windows. Ich bin mir sicher, dass ich sie vor vielen Monaten mindestens einmal beim Wickel hatte. Immerhin bezeichnet der gute Tom sie als "Standardwerk", die jeder kennen sollte.

Doch alle guten Dinge sind drei. So ist's dann auch mit der Rubrik "Stressfreie Produktivität", die als dritter Zacken der Krone in bislang fünf Teilen Anregungen zum stressbefreiten Alltag gibt. Besonders das Notieren von Gedanken, die mir persönlich vor dem Schlafen sehr häufig kommen und mich nicht schlafen lassen, ist ein gutes Beispiel zum Befreien und Entlasten des Hirns, das Tom bereits im ersten Teil beschreibt. Spannend ist dann auch der Abschnitt "Mein persönliches System zur Verwaltung meiner Aufgaben", bei dem er beschreibt welche Tools er nutzt on- und offline nutzt (i.e. iPhone, Toodledo, Moleskine).

Der erste Eindruck bescheinigt mir, dass hier praxisnahe Ausführungen ihren Weg in den wirklich lesenswerten Blog finden. Beinahe merkt man nicht, dass es sich bei den großen Rubriken nur um besonders hervorgehobene Sammlungen von Blogartikeln handelt. Doch die Erkenntnis schmälert den Eindruck der Webseite in keiner Weise!

Optisch macht die Seite eine gute Figur. Schwarz-Weiß-Kontraste sind dominant. Akzentuiert wird das Farbspiel mit Orange, das auch als Highlight-Farbe fungiert. Beeindruckend - wenn auch wahrscheinlich nur temporär - ist auch die scheinbar schwebende und dominante "Relaunch-Grafik", die man auch im Artikeleingang betrachten konnte.

Fazit: Wer Tom und seine Seite nicht kennt, sollte dies nachholen. So viel Praktisches (auch für den Alltag) findet man sonst nur bei Lifehacker oder Konsorten.

Tom heißt mit bürgerlichem Namen Thomas Schimana und ist wie er selbst sagt "seit vielen Jahren in der IT Branche tätig". Er interessiert sich "vor allem für IT-Management, Kommunikation und Selbstmanagement". Er ist über Facebook, Twitter, Flickr oder E-Mail zahlreich kontaktierbar.

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Strawberry Blonde - a dedication to The Subways

An early idea (as the banana) from 25th August, 2007 redesigned.

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I love Banana - German Democratic Republic Edition

An early idea from 25th August, 2007 redesigned.

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Praxiswissen Ajax (O'Reilly) - Zweite Buchrezension

AJAX ist in aller Munde. Es ist eine Web-Technologie, die eine lange Geschichte hat und dabei so angesagt ist wie nie. Denn Web-Anwendungen, die auf Ajax basieren, haben einen großen Vorteil: Alle Daten werden im Hintergrund asynchron zwischen dem heimischen PC und dem weit entfernten Web-Server übertragen. Dass es sich um eine Webseite handelt, vergisst man, weil nicht der komplette Inhalt neugeladen wird. Das Abrufen geht schneller und es fühlt sich an, als würde man ein Desktop-Programm benutzen. Google Maps ist ein gutes Beispiel für eine Anwendung mit AJAX-Motor.

Denny Carl berichtet über Ursprung und Entwicklung von AJAX und führt den Leser in die Grundlagentechniken ein. Anhand praktischer Beispiele lernt man populäre Anwendungen kennen. Darüber hinaus wird AJAX in seine Bestandteile zerlegt und in einer schönen Anleitung Stück für Stück zusammengebaut - so wie ein Auto auf dem industriellen Fließband.

Mit diesem Wissen gelingt es schließlich Schritt für Schritt einen Online-Editor, eine Shout-Box, eine Bildergalerie, einen Newsticker und ein kleines Spiel zu entwickeln. Wem das nicht genug ist, der wird in der Sammlung von AJAX-Bibliotheken und Links fündig.

Übrigens: Bei AJAX handelt es sich nur um JavaScript. Das wird bei all der Schlagwortwucherei gerne unterschlagen.

Ich empfehle das Buch jedem, der bereits Grundlagenwissen in HTML / CSS hat und nicht unbeleckt im Thema XML, DOM und auch JavaScript ist. Engagierte Anfänger und Fortgeschrittene werden nach dieser Lektüre verstehen, dass AJAX keine Hexerei ist.

"Praxiswissen AJAX" ließt sich insgesamt flüssig. Die Sprache ist lebendig und unabgehoben! Man wird abgeholt und mit auf den Weg genommen - der Autor ist im wahrsten Sinne des Wortes der persönliche Weggefährte und haut mit seiner gut geschärften Machete einen gangbaren Pfad durch den AJAX-Dschungel.

Praxiswissen Ajax, Denny Carl, O'Reilly Verlag, Köln, 2006, 220 Seiten

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Grüner Winterdienst im weißen Schnee

Ist iwie unterhaltsam wie ein kleines grünes Fahrzeug des Winterdienstes selbst Opfer des Schnees wird. Mit lustig anzuschauenden Schaukelbewegungen, schafft er es fünf Minuten lang nicht aus dem Schnee. Sichtlich bemüht ging er zu Werke. Ob es noch mehr Zuschauer wurden, die von der Straßenbahnhaltestelle zusahen, ob der mittelgroße Mickey Tours doch noch helfend eingriff und ob sich zur Schadenfreude doch noch Mitleid in meine Gefühlswelt hinzuschlich, wage ich nicht zu bezweifeln. Meine Bahn kommt - die 37 Richtung Uni. Ab rein da und schön winke winke mach zum grünen Winterschneemann.

Zeitstempel: 03.02.2010, 09:30 (Allee der Kosmonauten, Rhinstr.)

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Eine Woche Vegetarisch

Am 09.01. diesen Jahres begann ich - ohne Vorsatz - vegetarisch zu essen. Das ist nun sieben Tage her und ich ziehe hiermit die erste Bilanz. Fakt ist: Es geht!

Bereits in meinem Praktikum Neuseeland (bei Greenpeace) hatte ich bereits drei Wochen geschafft und meiner Meinung nach gut durchgehalten. Das war so eine Art Vorabtest.

Nun versuche ich mich auch unter Nicht-Greenpeace-Einflüssen am vegetarischen Lebensstil. Mir fiel auf, dass ich Geschmack intensiver wahrnehme. Außerdem fühlte ich mich gut, um nicht zu sagen besser. Darüberhinaus bin ich aufmerksamer beim Einkaufen und möchte das auch beibehalten - vorher kaufte ich wonach mir war, ziemlich selbstsüchtig!

Was mir aber durch Hirnrinde läuft, ist der Gedanke an Fleisch! Normalerweise bin ich ein (unvegetarischer) Dönervernichter deluxe - oft einmal oder zweimal täglich! Der Kampf gegen die Gewohnheit ist wohl das Schwierigste. Das wird wett gemacht mit einem moralischen Reinsein und einem guten Gewissen.

Beim wöchentlichen Samstageinkauf - heute - kam ich nun zu der Frage, die sich anfängliche Vegetarier wohl früher oder später sowieso stellen müssen. Darf ich Fisch essen? Nach gewisser Überlegung kam ich zum Schluss, dass ich Fisch essen werde. Der WWF hat eine schöne Liste von bedrohten Fischarten zusammengestellt - dazu eine Infografik und der eigentliche Fischratgeber von Januar 2009.

Nun hatte ich mir heute von REWE Fischstäbchen der Marke "ja!" gekauft und dann später im Einkaufsführer gesehen, dass der dortige Fisch als zweite Wahl gezeigt wird. Es handelt sich um den als "Alaska Seelachs" bezeichneten Fisch (eigentlich Pazifischer Pollack aus der Familie der Dorsche) aus dem Ochotskischem Meer (Nordwest-Pazifik). Beim nächsten Mal kaufe ich dann Fischstäbchen aus dem Nordost-Pazifik. Die werden nämlich nicht überfischt. Allgemein achte ich darauf, nicht bedrohte Fischarten zu verzehren.

Nachdem ich mir nun Gedanken gemacht habe, woher ich meine Proteine bekomme, entschloss ich mich dazu, Pesco-Vegetarier zu werden / sein - trotz der Zweifel daran, dass es sich um echten Vegetarismus handelt.

- Willenstärke ist mein Gefährte

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A List Apart - The Survey 2009

I took the 2009 survey at A List Apart.

Doesn't matter too much that we're in 2010 ;) .

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Schlechteste Silvester-Party aller Zeiten! / Größter Fehlstart in's Jahr 2010!

Ich feierte im Universal-Gebäude Silvester an der Spree ("Mediaspree") und zahlte knapp 50 EUR Eintritt pro Person. Dafür bekam man Softdrinks und Longdrinks - keine Cocktails. Was man nicht bekam bzw. völlig in die Hose ging, erzähle ich im Folgenden.

Erste Baustelle

Die Tickets mussten vorher gekauft werden - es wurden circa 2.500 verkauft. Es gab zwei Eingänge, bei dem man ab 22 Uhr reinkam. Reinkommen war aber nur schnell (unter 30min) durch Vordrängeln möglich; das ist ja normal so weit. Warum dauert es aber so lange, dass man die Tickets entgegennimmt und die Massen reinlässt. Es ging nicht mehr um den Verkauf von Tickets, dennoch wurde auf wichtig getan.

Zweite Baustelle

Weiterhin schaffte man es nicht, in ordentlicher Zeit, seine Jacke abzugeben. Ergebnis: 45 Minuten warten, dann erfahren, dass die Garderobe geschlossen ist und man sich eine andere Stelle suchen muss. Die andere Stelle ist aber ebenfalls hoffnunglos überladen. Ein Gespräch mit dem Veranstalter offenbarte eine Lösung in zehn bis 15 Minuten. Es war jetzt bereits halb Zwölf - 30 minutes to go und meine Jacke hatte ich nach einer Stunde noch immer in der Hand. Auch dass man sich durch enge Klo-Türen quetschen musste, um überhaupt an die Garderobe zu gelangen, war und ist unzumutbar! Failure! In den 50 EUR war der Garderobenpfand von 1 EUR übrigens nicht enthalten.

Dritte Baustelle

Der Veranstalter entscheidet darüber, was man zum Jahreswechsel trinkt?! WAT??? GEHT'S NOCH? Genauso hatte ich es sich zugetragen als wir kurz vor Mitternacht noch ein paar Becher und einer kompletten Sektflasche überbeholfen bekamen. Die Jacke war kurz zuvor - dank frei gewordener Ressourcen - untergebracht. Und ja: Longdrink-Bestellungen wurden abgeschmettert - keine Chance. Kunde war nicht König! Später erklärte mir der Veranstalter, es sei so gewollt, weil alle mit Sekt anstoßen würden! Bähh!!!

Vierte Baustelle

Die Tresenkräfte waren hoffnungslos überfordert. Teilweise aggressiv gingen sie mit den mittlerweile auch wild gewordenen Gästen um. Mit einem Hang zur Arroganz wurde man für die Becherrückgabe ignoriert. Pfui! Auch der Becherpfand von einem Euro war - wie bei der Garderobe - nicht enthalten. Das ist doch Schikane. Darüberhinaus musste man durchschnittlich 30 bis 45 Minuten warten, um überhaupt ranzukommen.

Fünfte Baustelle

Fortbewegen fand ich mindestens so erschwerlich wie die Warterei an der Bar. Insofern verstand ich auch nicht warum sich die wichtig-tuerische Security bemühte, die Glastür als Durchgang zuzulassen. Es war eine Qual!

Alles Baustelle

Die ganze Party war eine Baustelle - das hat man bisher hoffentlich herausgehört. Für 50 EUR hatte ich 5 Drinks genommen, ganz viel Frust aufgebaut, Becher gesammelt und völlig entnervt den Jahreswechsel - trotz schöner Kulisse - an der Warschauer Brücke erlebt. Das Tanzen verweigerte ich, nur Galgenhumor war die einzige Aufheiterung.

Egal, wie sich diese Party im nächsten Jahr nennt. Ganz gewiss werde ich diese Location meiden. Denn immerhin ist es bereits das zweite Mal, dass diese Party floppt. Die Veranstalter hatten nur die Zahlen im Kopf - purer Kommerz, den man der Veranstaltung sichtlich anmerkte. Ob die besagten "75%" wirklich zufrieden waren, wage ich zu bezweifeln.

Ach ja: Die Musik war ganz gut. Doch das fiel bei all dem Jammer kaum in's Gewicht!

- Nächstes Jahr wieder selbst organisiert, bitte!

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