Focus the Steve Jobs' way [image]
via: http://gim.ie/aGbN
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Weil Feist gerade den Überhype bekommt und man nicht drumherum kommt, sie sich mal oder noch mal zu Gemüte zu führen, habe ich das mit ihrem »The Reminder« (2007) gestern Abend auf dem Weg zu einem Meeting gemacht - die Version inkl. Remixes.
Kurz-Kritik
Für die vor allem im Abendverkehr teils laute Tram ist The Reminder für den entspannten Ohrkonsum sehr brauchbar. Nicht einschläfernd, weil langsame Stücke sich mit heiteren abwechseln, eignen sich die Songs auch sehr gut zum zeitweisen Gehen ohne ÖPNV.
Was bleibt, sind gefühlvoll vorgetragene Stücke, die es mir leicht gemacht haben, verhalten nachdenklich, angehaucht optimistisch und leicht verträumt ins Meeting zu gehen.
PS / Trivia
Ihr Cover von »The Limit To Your Love« ist weicher und klingt hoffnungsvoller als das Original von James Blake.
Interessant ist, wie der Gesamteindruck vom Album kippt, wenn man sich noch die Remixes dazu einhört. Sie bilden den tanzbaren Gegenpart und animieren nun wirklich zu rhythmischen Körperschwingungen. Nur mit den Remixes ist das Album komplett!
Deine Meinung!
Was hälst du von Feist's The Reminder? Lahmer Scheiß oder beseelter Ohrbalsam für geschundene Großstadtohren?
Auf den Berliner Straßen sehe ich dieser Tage verstärkt diesen Werbespruch von Media Markt:
Liebes Internet:
Wenn du unsere Preise schon kopierst, kopier' die 14.496 Mitarbeiter gleich mit.
Weil mir das irgendwie nicht gefiel und ich als ehemaliger Mitarbeiter dieser Firma auch einen gewissen Einblick habe, fiel mir diese leicht umschmückte Variante ein:
Lieber Lieblingsanlaufpunkt des Konsumenten:
Wenn du schon dauerhaft preiswerter bist als unsere teuren Points of Sale, schaff' doch gleich ein paar tausend Arbeitsplätze mehr für unsere stetig geringer werdende Anzahl an Mitarbeitern.
Dann müssen wir nicht mehr ums Überleben kämpfen, unsere 14.496...ehm...14.495 Mitarbeiter kündigen und unser schlechtes Timing im Online-Sales-Bereich ausbaden.
- Dein Media Markt hat Schiss und wendet sich deswegen pseudooffensiv an dich!
Zu spät gebellt?
Weil wir heutzutage als Nutzer eine große Auswahl an Browsern haben, buhlen sie natürlich um die Gunst ihrer (potenziellen) Nutzer. Dabei stellen sie sich in dem Ausschnitt eines möglichen Bewerbungsgesprächs unterschiedlich gut an.
Der Nutzer fragt:
Wie würdest du dich am besten selbst beschreiben?
Firefox meint:
Ich bin gebaut aus der Kraft der Vielen und die Inkarnation von Open Source Collaboration. Meine Urheber sind die Nutzer. *conncecting people, baby!
Chrome antwortet:
Ich bin einfach gestaltet mit viel Power unter der Haube. Ich bin sauschnell und lasse mich tunen bis der Arzt kommt. Ein paar Datenlecks hier und da können aber schon mal passieren. *saus und braus
Safari gibt zu:
Ich bin die feine Dame der Gesellschaft. Behandele mich ja gut, denn ich stelle Webseiten besonders benutzerfreundlich, les- und erkennbar dar. Ich stamme von Steve Jobs und bin etwas Besseres. Sieh' es endlich ein! *voilà!
Opera gibt kleinlaut zu Protokoll:
Du kennst mich nicht, wenn du Normalnutzer bist. Du kennst mich vielleicht, wenn du ein wenig experimentierfreudig und skandinavisch charmant bist. Du kennst mich auf jeden Fall, wenn du wie ich subversiv und undercover gut bist. Ich bin deine heimliche Affäre! *psst...
Internet Explorer tischt auf:
Ach, du bist's. Ich führ' ja schon ein ziemlich bequemes Leben. Mein Ur-Großvater erntet trotz seiner Ecken und Kanten bei vielen Menschen Sympathie. Es ist wohl auch viel die Macht der Gewohnheit oder Umstiegsunlust, die eine Rolle für meinen Erfolg spielt. Wie dem auch sei, mich wird es noch sehr lange geben, weil Ur-Opi immer der lachende Dritte sein wird. *haaahaaaa
Und? Wer hat sich nun am besten geschlagen? Welchen Browser stellst du ein?
In nicht allzu ferner Zeit schließe ich dieses Blog! Möchte jemand einen Artikel nachholen, kann er das bis auf ungewisse Zeit noch tun. Danach ist Pumpe!
Eine Auswahl von Blogbeiträgen wird es aber ins Folgeprojekt schaffen. Die Auswahl hängt vom inhaltlichen Schwerpunkt ab, den ich zeitnah preisgeben werde.
Macht's gut! /